Review Belratti

Entdeck den Künstler in dir. Belratti ist das fünfte Kartenspiel, welches aus dem Haus Mogel-Verlag das Leben erblickt hat. Und es ist gleichzeitig auch das erfolgreichste Spiel. Zunächst gewann das Team aus dem westfälischen Rhede den Hippodice-Wettbewerb 2018, dann war das Spiel der Geheimtipp auf der Spiel 2018 (inkl. dem zwischenzeitlichen Aufruf, Ersatzlieferungen für das bereits ausverkaufte Spiel zu besorgen) mit dem Gewinn der Fairplay-Scout Aktionen, danach gab es die Kooperation mit Repos und endete mit der Aufnahme auf der Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres 2019. Und was an dem Spiel so besonders ist, seht selbst.

Review Carpe Diem

Trist war es im alten Rom Carpe Diem: Stefan Feld bei alea. Na das hört sich doch nach schönem Futter für das Gehirn an. Umso enttäuschter war ich nachdem ich das Spiel das erste Mal gesehen habe. Da fällt mir doch Giovanni Trapattoni ein: „Was erlauben…“. Inzwischen hat alea / Ravensburger reagiert und eine zweite Auflage herausgegeben. Hier wurden kleinere grafische Verbesserungen vorgenommen, die das Spiel erleichtern, aber aus Carpe Diem immer noch kein optisch attraktives Spiel machen. Das Grafik aber nicht alles ist, zeigt zumindest die Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2019.

Review Doppelt so Clever

Ganz schön clever für Fortgeschrittene Ganz schön clever war in 2018 eine Horizonterweiterung bei den Roll `n Write Spielen. Nachdem wir in den vergangenen Jahren Spiele dieses Genres zuvor insbesondere im Familienspielbereich vorgefunden haben, öffnete das Spiel in der Komplexität ein neues Niveau, ohne schwerfällig zu wirken. Nun kommt mit Doppelt so clever ein Spiel, was jetzt nicht doppelt so schwer ist, aber noch eine Schüppe drauflegt. Kann das funktionieren?

Review Ruchlos

Piratenpoker hört sich vielleicht etwas despektierlich an, soll es aber gar nicht klingen. Das zentral Grundelemente ist ein Deckbaumechanismus, welcher mit einer Pokerkomponente gepaart wurde. Das Ganze wurde dann noch in ein schickes Piratenthema eingekleidet, bei dem wir uns mit unseren Gegnern messen müssen und zusätzlich nach Schätzen suchen. Letzter können sofort genutzt werden oder sind im Deck später mehr wert. Also folgt mir an Deck.

Review Mosquitozzz

Es hat gestochen Zum Glück haben wir gerade Winter. Denn die Spezies, mit der wir hier gerade ein Kartenspiel spielen, tritt dann kaum bis gar nicht auf, um uns zu piesacken. Ok, in unseren Gefilden ist es eher die Aedes vexans (auch als Rheinschnacke bekannt), die uns zur Last fällt, aber bei dem ein oder anderen hat sich das Wort Mosquito/Moskito eingeprägt. Dieses stammt übrigens aus dem spanisch / portugiesischen und bedeutet „kleine Fliege“. Hört sich sehr niedlich an. Doch wenn man die geröteten Hautstellen und den Juckreiz denkt, ist das ganze gar nicht mehr so niedlich, sondern ziemlich nervt. Und bei Nerven fallen mir die unzähligen Nächte ein, in … Weiterlesen →

Review Burg Kritzelstein

Zwischen Kinder- und Familienspiel In Burg Kritzelstein bauen bzw. malen wir eine eigene Burg. Dieses können wir nach Vorlage oder sogar frei machen (müssen uns nur an ein paar Bauteile halten). In Nürnberg 2018 wurde es mir bei Blue Orange das erste Mal als Once Upon a Castle (englischer Titel) vorgestellt. Damals konnte man nur erahnen, was das Spiel beim Spielen auslöst. Ein knappes 3/4 Jahr danach lag das Burg Kritzelstein erstmalig auf meinem Tisch und hat es mir sehr angetan. Perfekt für Familien, die ein schönes Spiel suchen, bei dem kleine wie auch große Kinder mitspielen können.

Review The River

Siedeln light Ein neues Familienspiel am Horizont der Workerplacement- und Siedlungsspiele. Wir sind Siedler in einer neuen Welt (welche, darüber gibt es im Spiel keine Hinweise) und machen uns von einer Flussmündung auf ins Landesinnere, um uns dort niederzulassen, Häuser zu bauen und Siegpunkte zu generieren. Schon mal dagewesen, aber hier sehr hübsch aufgemacht, von Days of Wonder und dazu noch von einem von mir sehr geschätzten Autor: Sebastian Pauchon (Yspahan, Jamaica, Jaipur). Da schaue ich doch gerne einmal intensiver hin.

Review: Krasse Kacke

Wer hat es getan? Fäkalspiele sind in. Mal fangen wir eine braune Wurst, die aus einer Toilette hüpft, mal beschäftigen wir uns mit einer Pippitoilette. Und es zieht die Massen an. Und nun gibt es auch noch Krasse Kacke, bei dem wir uns auf die Suche nach einem Häufchenmacher befinden. Da passt die Grafik der Karten mit den netten Tierchen so gar nicht zum Spieltitel, der im englischen auch deutlich weniger aggressiv daherkommt „Who did it?“ (Wer hat es gemacht). Mal sehen…

Review Detective Club

Dixit meets Sherlock Drei Jahre nach dem grandiosen Erfolg von Mysterium haben sich die Macher an ihr Erfolgskonzept erinnert und die Karten im Rahmen eines Detektivespiels neu herausgebracht. Das Spiel kam in Essen so gut an, dass der riesige Stapel an Exemplaren binnen weniger Tage verkauft war. Und es war zu recht. denn das Spiel gefällt. Aktuell ist es leider etwas schwerer zu bekommen.

Review Let’s Quiz Again

Allgemeinwissen ist gefragt. Einmal mehr macht sich der Moses Verlag an ein Quizspiel. Nachdem das Kneipenquiz ein riesiger Erfolg war, bei dem es inzwischen schon die zweite Erweiterung gibt, geht es nun in unterschiedlichen Kategorien und Schwierigkeitsstufen sowie Modi darum, soviel Siegpunkte wie möglich auf seine Seite zu ziehen und sich gegen seine Mitspieler durchzusetzen.

Review Tribes – Aufbruch der Menschheit

Wir entwickeln unseren Stamm Tribes ist eine Weiterentwicklung der Kickstarterkampagne von Rustan Håkansson, welche in 2017 finanziert wurde. Dieser ist als Autor insbesondere durch Nations (in Form eines Brett- und Würfelspiels) bekannt geworden. Das Spiel wurde im Vergleich zur Kickstarterkampagne grafisch wie auch inhaltlich deutlich überarbeitet. Tribes ist ein Zivilisationsspiel, bei dem wir unseren Stamm durch die Altsteinzeit über die Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit weiterentwickeln müssen. Zielgruppe sind die gehobenen Familienspieler, die den Einstieg in das strategische Element wagen wollen.

Review: Architekten des Westfrankenreich

Aufs richtige Timing kommt es an Nach den Räubern der Nordsee geht es nun in diesem Workerplacementspiel ins achten Jahrhundert nach Christus. Und es ging zu den damaligen Zeiten nicht gerade zimperlich zu. Während in der heutigen Zeit der Zoll sich um die Einhaltung der Arbeitsschutzregeln oder bestimmte Regulierungsbehörden sich um den gerechten Wettbewerb kümmert, so dürfen wir bei den Architekten des Westfrankenreichs schon mal selbst Hand anlegen und sich zu stark ausbreitende Konkurrenz gefangen nehmen. Bestenfalls werden wir sogar noch finanziell belohnt, wenn wir entsprechend in das Wirtschaftsleben eingreifen.