Word Slam

word slam boxb-familieBegrenzt im Wortschatz, unendlich im Spaß

Eigentlich sind wir Menschen ja eher stolz einen möglichst großen Wortschatz zu haben. Man spricht von gut 12.000 Wörtern bei einem durchschnittlichen Erwachsenen. Selbst ABC-Schützen verfügen bereits über 2.000 Wörter.

Dieses wird bei Word Slam auf gerade einmal 105 Wörter eingedampft, mit denen wir uns bei unseren Mitspielern bemerkbar machen dürfen.

Eine knackige Aufgabe. 


Das Spiel

2 Teams sitzen sich gegenüber. Nachdem der Schwierigkeitsgrad (1-4 / grün – gelb – rot – schwarz) und anschließend per Würfel einer der Begriffe auf der Karte bestimmt wurde, schauen sich die beiden Erklärer den Begriff an. Auf ein gemeinsames Komando geht es los und die beiden Protagonisten erklären mittels 105 Begriffen (Verben – Nomen – Adjektive und Sonstiges) den Begriff. Weitere Hinweise (in Ton oder nonverbaler Kommunikation) sind nicht gestattet.

Dabei ist es für das ratende Team wichtig, nicht nur die eigenen Begriffe zu lesen, sondern dem anderen Teambeim Raten zuzuhören und aus beiden Informationen den richtigen Begriff zu finden.

Wer nach 10 Raterunden die meisten Begriffe erraten hat, gewinnt das Spiel.

Autor: Inka und Markus Brand • Grafiker: Fiore • Verlag: Kosmos • Jahr: 2016

spieler3+ Spieler • alterab 12 Jahren • zeitca. 45 Minuten

b-matMaterial

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 210 Erklärkarten, 200 Ratekarten (mit 1.200 Begriffen), 1 Würfel, 4 Kartenbänkchen (2 je Team), 1 Anleitung, 1 Sanduhr

IMG_5764

Hier mein Beispiel für Nordpol

 

Wie gewohnt gutes Material.

b-einstiegIMG_5765Einstieg

Einfach zu verstehen. Danach braucht jeder Erklärer 1-2 Proberunden, um das Verständnis für das Spiel und seine Mitspieler zu entwickeln. Man ist extrem schnell drin.

b-gefuehlSpielgefühl

Schon wieder ein Wort-Ratespiel? Haben wir nicht mit Concept, Tabu oder Codenames nicht schon genügend zur Auswahl?

Ja, und in diesem Fall klar nein, denn Word Slam ist anders und schafft es mit einem minimiertem Wortschatz in einer angenehmen schnellen Weise alle Spieler in den Bann zu ziehen.

Dabei ist es nicht nur wichtig dem eigenen Erklärer zuzuhören, sondern auch immer mit einem Ohr an den Lippen des gegnerischen Teams zu hängen. Denn dort können eventuell neue Hinweise auftauchen, die mit den eigenen kombiniert zum richtigen Begriff führen.

Als Erklärer muss man erfinderisch sein und versuchen aus den 105 Karten das beste herauszuholen. Da kann man mit Wortkombinationen seinen Wortschatz auch intelligent erweitern. Dazu sollte man flink im Heraussuchen von Begriffen sein und den eigenen Mitspielern zu hören (hier hat es sogar ein paar Komponenten von Mysterium). 105 Begriffe können dabei manchmal zu viel und zu unübersichtlich sein und dann fehlt das eine Wort, was notwendig ist. Hier geht es mit unter schon mal recht hektisch zu.

Als Besetzung ist zwar ab 3 Spielern angegeben, aber am besten ist man 6 und mehr Personen. Daher eignet sich dieses Spiel hervorragend für einen Partyabend mit den besten Freunden. Spaß ist garantiert. Als Zielgruppe wird es sowohl die Gelegenheits- und Familienspieler wie auch die Kennerspieler erreichen und dürfte die Brücke für einen gelungen Abend darstellen, wenn beide Spielertypen am Tisch sitzen.

IMG_5758

b-spassLangzeitspaß

Ja ist definitiv gegeben. So kurzweilig wie Word Slam ist will man auch nicht nur 10 Begriffe erraten, sondern noch ein paar Extrarunden dranhängen.

Dazu sollten 1.200 Begriffe eine ganze Weile reichen.

b-innovationInnovation

Da es aus vielen Spielen irgendwie vieles gutes vereint, ist die Kombination einzigartig.

[wp-review]


Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu Kosmos)


b-partyb-karten

b-strategieb-40

b-glueckb-40

b-interaktionb-80

 

VN:F [1.9.22_1171]
Bewerte das Spiel
Rating: 6.0/10 (7 votes cast)
Word Slam, 6.0 out of 10 based on 7 ratings

Kommentar verfassen

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>