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Donnerstag, Dezember 3, 2020
Start Jahr 2020 REVIEW | Rezension Palavan

REVIEW | Rezension Palavan

Palawan ist eine Insel der Philippinen und gilt als Insel mit mit unberührten weißen Sandstränden und klarem aquamarinblauem Wasser. Ein touristischer Insidertipp.

Diese Insel lag dem Macher des Plättchenlegespiel wahrscheinlich auch vor Augen als er das Spiel konstruierte.

Den einsam geht es beim Solospiel auch zu. Und sehr ruhig.


SPIELBESCHREIBUNG

Palavan ist ein Plättchenlegespiel bei dem man 16 Plättchen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen in ein 3×3 oder 4×4 Raster ablegen muss. Im Bereich 4×4 Raster gibt es noch drei verschiedene Schwierigkeitsstufen.

Dazu gibt es auch noch eine zwei Personenvariante, bei der die Spieler je acht Plättchen in einem 4×4 Raster auslegen müssen. Können beide Spieler nicht mehr legen, gewinnt der Spieler die Runde, welcher die wenigsten verbliebenen Karten auf der Hand hält.



AUTOR: Niek Neuwahl ■ GRAFIKER: Christof Tisch
VERLAG: Steffen Spiele ■ ERSCHEINUNGSJAHR: 2020

spieler

1-2 Spieler

alter

ab 8 Jahren

zeit

ca. 5-30 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu Steffen Spiele)


SPIELGEFÜHL

Sehr schön aus der Hellikopter-Perspektive illustriertes Plättchenlegespiel.

Alles friede freude Eierkuchen.

Das empfinde ich auch noch beim Legen des 3×3 Rasters, was noch recht flott von statten geht.

Doch dann geht es an die verschiedenen 4×4 Raster heran. Einfach alle Platten miteinander verbinden ist noch o.k., eine Land- und eine Wasserfläche zieht einem schon ein wenig die Schuhe aus. Die Top-Schwierigkeitsstufe Wasser- wie Landfläche sind vollständig miteinander verbunden ist dann schon großes Kino (und mir bislang auch noch nicht gelungen – aber so lange wollte ich euch mit der Rezension nicht warten lassen).

Problematisch sind die verschiedenen Inselteile, die mal auf einer Kante eine vollstände und dann auch wieder eine halbe Landmasse haben. Irgendwie passt es nie so richtig. Und wenn man denkt, dass man die Lösung hat, fällt einem garantiert an einer Ecke wieder ein Fehler auf.

Bis dann das Eiland in Gänze vor einem erstrahlt. Hui. Gutes Gefühl.

Im Spiel zu zweit verläuft das Spiel deutlich schneller, da es hier nur ein Ergebnis geben kann. Dabei ist es teilweise ein belauern. Dennoch nicht unbedingt einfach den Überblick zu behalten, wenn man es mit dem Grübeln nicht zu sehr auf die Spitze treiben möchte.

Daher mag ich die Solovariante lieber als das Duel.


Zusammenfassung

Vor allem im 4×4 Raster anspruchsvolles Puzzlespiel. Man benötigt viel Geduld, um zum Ziel zu kommen. Kann ich nicht jeden Tag spielen.

  • Hochwertiges Material
  • ziemlich kniffelig
  • extrem überschaubare Regeln
  • alleine mag ich grübeln. Zu zweit war es mir zu viel im Kopf ausprobieren.

Aus meiner Spielerperspektive: Ist kein Spiel was auf die Zielgruppe Kenner- oder Familienspieler zugeschnitten ist.

Man muss Grübel- und Tüftelspiele mögen.

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