Schatz der 13 Inseln

dreizehn inseln boxb-kinderFingerspitzengefühl gefragt

Wir sind Luftschifffahrer auf Erkundungstour und müssen uns auf einem großen Plan von Insel zu Insel bewegen um unbekanntes zu entdecken.

Das ganze blind und nur mit einem Finger. Doch Nebel, Klippen und Vulkane müssen geschickt umschifft werden. Einmal nicht aufgepasst und unser Luftschiff nimmt Schaden.


Das Spiel

Auf dem großen zusammensetzbaren Spielplan versuchen wir drei Aufträge a 2 Forschungsobjekte zu erfüllen.

Zu Beginn eines Zuges habe ich zwei Möglichkeiten:

  • IMG_3628Fliegen: dazu benennt der aktive Spieler eine Insel, zu der er fliegen möchte. Mit einem Finger auf dem Flugobjekt und der Maske vor den Augen steuere ich mit Gefühl diese Insel an. Schaffe ich es, so kann ich vor Ort noch ein Forschungsobjekt erkunden (und wenn es zu meinem Auftrag passt auf die entsprechende Karte legen). Lande ich im Vulkan oder den Rillen, so muss ich eine Schadenskarte ziehen (es gibt drei verschiedene Typen). Habe ich bereits die zweite Karte des gleichen Typs, geht es zur Reparatur auf die entsprechende Insel (erst in der nächsten Runde geht es von dort weiter und ich kann die beiden Karten ablegen).
  • Forschen: befinde ich mich bereits auf einer Insel, so kann ich selbstverständlich in jeder Runde ein neues Objekt erforschen.

Habe ich einen Auftag erfüllt, ziehe ich eine erneute Auftragskarte und kann unter eine von drei verdeckten Schatzhinweiskarten schauen (Auf dieser ist entweder eine Bucht, ein Berg, ein Fluß, eine Klippe oder ein See abgebildet. Zusammen ergeben die drei Karten den Hinweis auf die Schatzinsel). Dieses darf ich nach jeder erfüllten Auftragskarte mit einer neuen Schatzhinweiskarte tun.

Wem es gelingt, als erstes den Plan zu entziffern und die entsprechende zu Schatzinsel zu erreichen, hebt den großen Schatz und gewinnt das Spiel.

Autor: Marco Teubner • Grafiker: Adam Stower • Verlag: HABA • Jahr: 2015

spieler2-4 Spieler • alterab 6 Jahren • zeitca. 20-30 Minuten

b-matMaterial

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 1 runder Spielplan (aus 9 Teilen bestehend), 4 Charakter-Plättchen, 4 Spielsteine, 1 großer Schatz, 1 Navigationsmaske, 30 Plättchen mit Forschungsobjekten, 35 Karten (davon 5 Schatzhinweiskarten, 15 Schadenskarten, 15 Auftragskarten)

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Sehr schönes Material. Egal ob Spielplan, Luftschiffe oder Forschungsplättchen. Hochwertig – wie von HABA bekannt.

b-einstiegEinstieg

Die Regeln sind sehr eingängig. Das Spiel ist auch relativ schnell aufgebaut und los kann es gehen.

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b-gefuehlSpielgefühl

Schönes Thema. Wir befinden uns mit unseren Luftschiffen auf Entdeckungstour und müssen Schätze finden. Das ganze natürlich blind (am besten wirklich die Augen schließen, sonst droht Schummelgefahr). Da muss man sich die Strecke vorab gut einprägen und anschließend beweisen, dass man ein gutes Gefühl für Entfernungen hat.

Schätze gibt es reichlich an der Zahl. Gleich 30 liegen auf den Inseln in einem vier Personenspiel vor uns aus. Da heißt es sich besonders viel merken. Denn benötige ich die Schätze vielleicht nicht sofort, so kann ich das Wissen dennoch für eine der späteren Auftragskarten nutzen. Dieser Effekt führt auch dazu, dass das Spiel zunächst etwas gemächlicher verläuft, während der Spannungsbogen und die Schnelligkeit aufgrund des zunehmenden Wissens im Verlauf deutlich zunimmt.

IMG_3624Der Glücksfaktor kann schon übel mitspielen. Zum einen gibt es Mitspieler, die einem das benötigte Forschungsobjekt (je gibt es drei Stück) vor der Nase wegschnappen und dann irre ich weiter über den Spielplan auf der Suche nach dem einen für mich wichtigen Teil. Oder aber ich finde meine Plättchen leider nicht. Dann muss ich mir merken, wo ich noch nicht war und darf nicht vergessen, was ich bislang schon alles entdeckt habe.

Etwas Sorgfalt ist bei dem Spiel auch angebracht. Da wir uns in einem Memoryspiel befinden, kann jedes Verschieben der Forschungsobjekte etwas irritierend für andere wirken.

Gut gelöst ist die “Strafe” durch die drei verschiedenen Schadenskarten. Zum einen man sich dabei bis zu 4 Unfälle leisten. Auf der anderen Seite, können sich dadurch auch neue Chancen ergeben, da man von der Reperaturinsel andere Inseln ansteuern kann.

b-spassLangzeitspaß

Zum einen ist es hilfreich, dass alles sehr modular ist. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Konstellationen. Dazu ist Memory- und Motorikeffekt sehr gelungen kombiniert. Das Spielmaterial sehr ansprechend – sowohl für Kinder als auch Erwachsenen – gestaltet.

20-30 Minuten sind auch nicht zu lang, um das Spiel in einen Spielnachmittag einzustreuen.

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b-innovationInnovation

Memory gepaart mit Motorik und ein wenig Deduktion. Das ganze in eine spannende Geschichte eingekleidet. Hat schon was für sich.

[wp-review]


Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu HABA)


b-karten

b-strategieb-40

b-glueckb-80

b-interaktionb-40

 

VN:F [1.9.22_1171]
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