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Freitag, Juni 5, 2020
Start Jahr 2020 REVIEW Dot to Dot

REVIEW Dot to Dot

Corona Zeit ist auch Zeit der Solo-Spiele. Und so kommt die kleine aber anspruchsvolle Reihe von moses. nur Recht.

Dot to Dot ist Nr. 4 der Logikspielreihe (u.a. Tetra Genial) und Autor Brett J. Gilbert auch keine unbekannte Größe mehr.

Ein Grund mehr einzusteigen.


SPIELBESCHREIBUNG

Dot to dot ist schnell erklärt. Wir haben 80 Aufgabenkarten mit vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden vor uns. Auf diesen sind weiße Felder mit Punkten und Linien abgebildet. Ebenfalls wird angezeigt welche der sechs Spielsteine man für das Lösen der Aufgaben benötigt.

Nachdem man sich alles bereitgelegt hat, kann es losgehen. Ziel ist es die Spielsteine auf den weißen Feldern zu arrangieren, so dass am Ende alle Punkte über eine durchgehende Linie verbunden sind. Dabei dürfen Punkte nicht mehrfach gekreuzt werden.

Zur Unterstützung gibt es eine erste Hilfe sowie die komplette Lösung im Heft.



AUTOR: Brett J. Gilbert ■ GRAFIKER: Silke Klemt
VERLAG: moses. ■ ERSCHEINUNGSJAHR: 2020

spieler

1 Spieler

alter

ab 8 Jahren

zeit

ca. 10 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu moses. )


SPIELGEFÜHL

Wie gewohnt von moses. gibt es sehr gutes Material. Die Plastikplättchen sind sehr wertig und auch die Aufgabenkarten machen etwas her.

Der Einstieg ist gut und einfach machbar. Wie schon oben zu sehen, sind die Spielregeln sehr überschaubar und in knapp zwei Minuten verinnerlicht.

Dann geht es aber ans Eingemachte. Denn – zumindest meiner Empfindung entsprechend – der Schwierigkeitsgrad steigt stetig an und erfordert einiges an Konzentration. Und dieses auch schon ab dem rosa Level – Stufe II.
Dafür bin ich dann gelegentlich an einen stilleren Ort im Haus umgezogen, um die kniffeligen Rätsel zu lösen. Denn Nebengeräusche haben an meinem Vermögen genagt, sich auf das Spiel einzulassen.

Räumliches Vorstellungsvermögen ist schon von Vorteil. Zudem ist es gut mehrere Rätsel nacheinander zu lösen, da sich das Gehirn auf diese Art von Rätsel im Laufe der Zeit besser einstellt. Denn teilweise gab es ganz schöne Knoten im Kopf.

Daher gibt es Zeiten, in denen ich Dot to Dot sehr gerne heraushole, es dann aber auch mal wieder einige Tage links liegen gelassen habe. Sehr lust- und stimmungsabhängig.

Zum Glück gibt es eine erste Hilfe, aber irgendwie möchte man das Rätsel ja schon selbst lösen.

Das Alter mit acht Jahren empfinde ich vor allem für die hinteren Schwierigkeitsgrade als zu niedrig angegeben.


Zusammenfassung

Dot to Dot ist ein herausforderndes Logikspiel mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Perfekt zu Coronazeiten, um sein Hirn zu trainieren. Aber nicht einfach.

  • Für Logikfans
  • Tolles Material
  • Einfacher Zugang
  • Wird schnell anspruchsvoll
  • man benötigt einen ruhigen Platz

Aus meiner Spielerperspektive: Auch wieder so ein Spiel, was ich werde dem Familien- noch dem Kennerspielsektor zusortieren kann. Hier geht es vielmehr um das Interesse an logischen Rätseln. So dass ich dazu nur schwerlich einen Tipp abgeben kann, da es auf die Vorlieben des Einzelnen ankommt.

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