Bingolino

b-familie4 Sterne gewinnen

Nun ist die ganze Familie Burkhardt aktiv im Bereich des Gesellschaftsspiel unterwegs. Mit Bingolino hat das Ehepaar Burkhardt nun Würfel und Bingo zu einem Spiel zusammengefügt.

Glücklich gilt es 4 Sterne gilt es zu erzielen und den Sieg sicherzustellen.


Das Spiel

Zunächst werden die Bingosteine mit der Schwarzen Seite nach oben gelegt und gemischt. Jeder Spieler bekommt 16 Steine, die er umgedreht anordnen kann, wie er möchte. Dann würfeln die Spieler mit bis zu 5 Würfeln. Die Zahlen der gewürfelten Würfel werden addiert und angesagt. Jeder kann nun schauen, ob er diese Zahl offenliegend in seinem 4×4 Raster sieht. Ist dem so, darf er die Zahl umdrehen. Der aktive Spieler hat noch die Möglichkeit einen der Würfel wegzunehmen, sollte er keine Zahl getroffen haben (das Ergebnis gilt dann nur für ihn).

Sind in einer der Reihen, Spalten oder Diagonalen alle Zahlensteine umgedreht, ruft man „Bingolino“ und legt ein Sternplättchen sichtbar aus. Kann man dieses vier mal tun, gewinnt man das Spiel. 

 


Autor: Elisabeth & Günter Burkhardt • Grafiker: designstudio1.de
Verlag: Schmidt Spiele • Jahr: 2018

spieler2-4 Spieler • alterab 8 Jahren • zeitca. 20 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu Schmidt Spiele)


Spielgefühl

Bingolino gehört zu den ganz einfachen Spielen. Die größte Herausforderung liegt im addieren der Zahlen.

Das war es dann aber auch leider schon.

Für mich ist die Zielgruppe des Spiels, für die es dann ein nützliches und gutes Spiel ist, sehr beschränkt. Und diese würde ich noch bei Grundschulkindern sehen, die in den Grundrechenarten addieren und subtrahieren ihre Fähigkeiten trainieren. Das sind dann die Schulkinder in den Grundschuljahren 2-3.

Hier gilt es die Würfelergebnisse schnell zu erfassen und mit den ausliegenden Plättchen abzugleichen. Im Vorfeld vielleicht noch abzuwägen, mit welchen „Wahrscheinlichkeiten“ bestimmte Zahlen geworfen werden, wenn man sich für eine Anzahl an Würfeln entscheidet. In diesem Alter ist dann Bingolino noch eine Herausforderung.

Für alle anderen ist es dann eher ein wildes Glückswürfeln, bei denen bestimmte Plättchen umgedreht werden und man hoffentlich seinen Stern als erstes platzieren kann. Zudem ist vieles in dem Spiel schon dagewesen und sehr bekannt, bringt also hierüber auch nichts neues an den Spieltisch.

Einen hohen Wiederspielreiz kann für mich persönlich leider nicht entdecken.


Kurzfazit: anderen zu Liebe kann ich sogar auf meine Tochter eingrenzen. Sie ist wahrscheinlich auch die perfekte Zielgruppe. Grundschulkinder, welche anhand der Würfel schnelles Addieren üben. Und das ist noch nicht einmal sarkastisch gemeint. Für den Rest dürfte das Spiel dann doch zu trivial sein.

  • Schnell erklärt, schnell verstanden
  • Schönes Material.
  • Grundschüler können Addieren und Subtrahieren üben.

 

  • Keine große Herausforderung
  • sehr hoher Glücksfaktor
  • Altbekanntes aufgewärmt.

 

Das Spiel hat es mir überhaupt nicht angetan. Glückserlebnis pur. Der aktive Spieler hat minimale Eingriffsmöglichkeiten in der Auswahl der Würfel und des Weglassen eines, sollte das Wurfergebnis nicht passen.

Das war es dann aber auch schon.


 

 

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