Die SPIEL Essen gehört für viele Brettspielfans zu den Höhepunkten des Jahres. Tausende Neuheiten, Verlage aus aller Welt, volle Spieltische und vier Tage, an denen sich fast alles um unser gemeinsames Hobby dreht.
Aber die SPIEL kann auch anstrengend sein. Volle Hallen, lange Wege, viele Eindrücke und die ständige Frage: Was möchte ich unbedingt sehen – und was kann ich guten Gewissens auslassen?
Wer schon häufiger in Essen war, weiß: Ein guter Messetag hängt nicht nur davon ab, welche Spiele man entdeckt. Ein bisschen Vorbereitung und einige einfache Entscheidungen können dafür sorgen, dass die Tage deutlich entspannter werden.
Deshalb haben wir 11 Tipps für euren Besuch der SPIEL Essen 2026 zusammengestellt.
Entweder hier lesen oder ein Video sehen:
SPIEL Essen 2026: Termin und Öffnungszeiten
Die SPIEL Essen 2026 findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 statt. Donnerstag bis Samstag sind die Hallen von 10 bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Erstmals nutzt die SPIEL alle acht Hallen der Messe Essen. Damit stehen 81.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Über die vier Messetage können maximal 230.000 Besuchende auf die Messe kommen. Für Besucher stehen die Eingänge Ost, Süd und West zur Verfügung.
Es wird also groß – und es wird an einigen Stellen mit Sicherheit auch wieder ziemlich voll.
Tipp 1: Den richtigen Tag wählen und Tickets rechtzeitig kaufen
Überlegt euch zunächst, wie viel Zeit ihr für die SPIEL habt.
Wer vier Tage vor Ort ist, kann die Messe naturgemäß ganz anders angehen als jemand, der nur einen Samstag zur Verfügung hat. Bei einem einzigen Messetag werden Prioritäten deutlich wichtiger.
Wichtig ist auch: Tickets gibt es ausschließlich online. Eine Tageskasse vor Ort gibt es nicht. Wer weiß, an welchem Tag er kommen möchte, sollte den Ticketkauf deshalb nicht unnötig aufschieben.
Früher galten vor allem Donnerstag und Samstag als die besonders vollen Messetage. Inzwischen würde ich auch den Freitag dazuzählen. Stand Anfang September waren für Freitag und Samstag jeweils bereits rund 50 Prozent der Tickets verkauft.
Unabhängig vom Tag gibt es zudem Hallen, in denen es erfahrungsgemäß besonders eng werden kann. Dazu gehören insbesondere Halle 3 und inzwischen auch Halle 7.
Wer nur einen Tag auf der SPIEL ist, sollte deshalb etwas genauer überlegen, was unbedingt auf dem Programm stehen soll.
Tipp 2: Bereitet euch vor – aber plant nicht jede Minute
Noch nie war es so einfach, sich vor der SPIEL einen Überblick über die Neuheiten zu verschaffen.
Die offizielle SPIEL-App enthält die Aussteller, Neuheiten, Hallenpläne und eine Navigation durch die Messe. Ihr könnt dort Favoriten anlegen und euch schon vorher eine persönliche Auswahl zusammenstellen.
Daneben gibt es unter anderem:
- die große SPIEL-Neuheitenliste bei BoardGameGeek
- Tabletop Together
- das Beeple Radio mit Vorstellungen verschiedener Verlage und ihrer Spiele
- und natürlich die Brettspielbox, auf der wir nach und nach zahlreiche Verlage und ihre Neuheiten zur SPIEL vorstellen.

TICKETS ■ HALLENPLÄNE
CHRONIK ■ NACH VERLAGEN ■ NACH A-Z ■ PROMOS ■ PRE-ORDER
Nutzt diese Möglichkeiten und verschafft euch einen Überblick: Welche Spiele interessieren euch? Welche Verlage wollt ihr besuchen? Und vor allem: Wo befinden sich deren Stände?
Was ich allerdings nicht empfehlen würde, ist ein minutiöser Stundenplan.
Eine Erklärung dauert länger als erwartet, man trifft Bekannte oder bleibt plötzlich an einem bislang unbekannten Spiel hängen – und schon ist die komplette Planung dahin.
Was dagegen hilft: kurze Wege planen.
Wenn ihr ohnehin in einer Halle seid, schaut euch vorher an, welche eurer Ziele sich dort oder in der nächsten Halle befinden. Mehrfach am Tag quer über das komplette Messegelände zu laufen kostet Zeit und irgendwann auch Kraft.
Seid ihr nur einen Tag vor Ort und wollt bestimmte Spiele unbedingt kaufen, kann sich noch eine andere Strategie lohnen: Wenn ihr zu mehreren seid, teilt euch in der ersten Stunde kurz auf. Einer holt Spiel A, jemand anderes Spiel B – anschließend trefft ihr euch wieder und könnt den restlichen Tag gemeinsam verbringen.
Tipp 3: Setzt Prioritäten – und lasst euch trotzdem treiben
Die SPIEL ist zu groß, um alles sehen zu können.
Das klingt selbstverständlich, ist aber vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse für einen entspannten Messebesuch.
Markiert euch einige wenige Dinge, die ihr wirklich sehen wollt. Das können drei oder vier persönliche Highlights sein, vielleicht auch zehn Spiele oder bestimmte Verlage. Die SPIEL-App kann dabei ebenfalls helfen.
Und wenn diese Punkte erledigt sind?
Dann lasst euch ruhig einmal treiben.
Denn ein großer Reiz der SPIEL besteht für mich gerade darin, Spiele zu entdecken, die vorher auf keiner Liste standen. Vielleicht landet ihr bei einem kleinen ausländischen Verlag, bleibt wegen einer ungewöhnlichen Grafik stehen oder entdeckt an einem Tisch ein Spiel, von dem ihr vorher noch nie gehört habt.
Genau dort liegen häufig die kleinen Perlen abseits des Mainstreams.
Ein weiterer Punkt hilft, den Stress am Messetag zu reduzieren: Vorbestellungen.
Wenn ihr schon Wochen vorher wisst, dass ihr ein bestimmtes Spiel auf jeden Fall kaufen wollt, schaut nach, ob der Verlag eine Vorbestellung mit Abholung auf der SPIEL anbietet. Viele Verlage ermöglichen das inzwischen.
Dann ist das Spiel gesichert und ihr müsst am Morgen nicht zuerst in einer Verkaufsschlange stehen.
Je mehr Tage ihr auf der Messe seid, desto großzügiger könnt ihr natürlich planen. Wer drei oder vier Tage hat, kann beispielsweise einen Teil seiner wichtigsten Ziele früh abarbeiten und später deutlich mehr Zeit für Entdeckungen einplanen.
Tipp 4: Die Anreise vorher planen
Auch bei der Anreise gibt es nicht die eine perfekte Lösung.
Wer früh kommt, hat natürlich bessere Chancen auf Parkmöglichkeiten. Trotzdem kann es deutlich entspannter sein, gar nicht erst zu versuchen, möglichst nah an die Messe heranzufahren.
Die Messe empfiehlt Besuchenden insbesondere die Parkplätze P2 und P10. Von dort fahren Shuttlebusse zum Messegelände. P10 kostet 2026 zehn Euro pro Tag, die Parkplätze im Nahbereich zwölf Euro. Parken in den Straßen rund um die Messe ist inzwischen nicht mehr möglich, da die Straßen jeweils gesperrt sind (außer für Anwohner).
Alternativ bietet sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Vom Essener Hauptbahnhof fährt die U11 in wenigen Minuten direkt zu den Messe-Eingängen.
Gerade an stark besuchten Tagen wird es bereits früh am Morgen rund um die Messe voll. Dazu kommen Verkehrsregelungen und gesperrte beziehungsweise eingeschränkt erreichbare Straßen in den angrenzenden Wohngebieten.
Also lieber vorher überlegen, wie ihr zur Messe kommen wollt, statt morgens einfach „Messe Essen“ ins Navi einzutippen und zu hoffen, dass sich irgendwo ein Parkplatz findet.
Achtung bei der Bahnanreise 2026
Wer insbesondere aus Richtung Westen mit der Bahn kommt, sollte seine Verbindung kurz vor der SPIEL unbedingt noch einmal überprüfen. Vom 9. bis 30. Oktober 2026 gibt es umfangreiche Bauarbeiten auf der Hauptstrecke durch das Ruhrgebiet. Betroffen sind unter anderem Verbindungen zwischen Düsseldorf, Duisburg, Mülheim und Essen. Es kommt zu Umleitungen, Ausfällen und Schienenersatzverkehr. Plant deshalb lieber etwas zusätzlichen Puffer ein.
Und das Hotel?
Wer im September 2026 noch beginnt, nach einer besonders günstigen und gut gelegenen Unterkunft für die SPIEL zu suchen, ist eher spät dran. Deshalb gehört dieser Tipp eigentlich schon auf die Checkliste für SPIEL Essen 2027: Kümmert euch möglichst früh um eure Unterkunft. Wer ein bestimmtes Hotel oder eine gute Lage möchte, kann durchaus schon ungefähr ein Jahr vorher anfangen zu schauen.
Tipp 5: Wasser und etwas zu essen mitnehmen
Ein einfacher Tipp, der einen langen Messetag erheblich angenehmer machen kann: Nehmt euch ausreichend Wasser und zumindest eine kleine Grundversorgung mit.
Ein belegtes Brot, Obst, Müsliriegel oder andere Snacks nehmen nicht viel Platz weg.
Natürlich gibt es auf dem Messegelände verschiedene Möglichkeiten, etwas zu essen. Aber gerade zur Mittagszeit können sich längere Schlangen bilden. Und das Essen auf der Messe ist – wie inzwischen fast überall – in den vergangenen Jahren spürbar teurer geworden.
Wer vier Tage auf der SPIEL verbringt und jeden Tag Essen und Getränke komplett vor Ort kauft, merkt das irgendwann auch im Geldbeutel.
Deshalb vielleicht tagsüber etwas pragmatischer essen. Gerade wenn ihr mehrere Tage bleibt, gibt es noch eine schöne Alternative: Nach Messeschluss kann man den Tag beispielsweise rund um die Rüttenscheider Straße bei einem Essen oder Getränk ausklingen lassen. Mir wäre ein entspanntes gemeinsames Abendessen nach der Messe häufig lieber, als mittags viel Zeit in einer Schlange zu verbringen.
Tipp 6: Macht euch messefit
Nein, ihr müsst nicht vier Wochen vorher mit einem speziellen SPIEL-Trainingsprogramm beginnen.
Aber ein paar Dinge helfen.
Ganz vorne: Bequeme Schuhe.
Ihr werdet auf der SPIEL sehr viel laufen und noch mehr stehen. Neue Schuhe, die vielleicht besonders schick aussehen, aber nach drei Stunden drücken, sind eher keine gute Idee.
Auch bei der Kleidung ist Flexibilität sinnvoll. In den Hallen kann es warm werden, draußen im Oktober dagegen deutlich kühler.
Und wir sind an diesen Tagen mit sehr vielen Menschen auf relativ engem Raum unterwegs. Deshalb gehören für mich auch ganz banale Dinge dazu: morgens frisch starten und eventuell ein kleines Deo in den Rucksack packen.
Zwischendurch einmal fünf oder zehn Minuten rauszugehen, kann ebenfalls Wunder wirken. Ein bisschen frische Luft und Ruhe helfen nach einigen Stunden voller Eindrücke enorm.
Was ebenfalls in meinen Rucksack gehört: ein oder zwei faltbare Taschen. Zum Beispiel stabile IKEA-Taschen oder etwas Vergleichbares.
Zusammengefaltet brauchen sie kaum Platz – und spätestens wenn ihr ungeplant drei Spiele gekauft habt, seid ihr froh darüber.
Tipp 7: Spiele zwischenlagern – und große Brettspielrucksäcke zu Hause lassen
Irgendwann sind die Taschen voll.
Aber niemand zwingt euch dazu, eure komplette Ausbeute acht Stunden lang durch die Hallen zu tragen.
Die Messe bietet eine Taschengarderobe beziehungsweise Lagerung an. Eine Tasche kostet aktuell drei Euro. Wollt ihr später weitere Spiele hineinlegen oder etwas herausnehmen, fällt pro zusätzlicher Herausgabe und Annahme eine Handling-Gebühr von zwei Euro an. Die Lagerung befindet sich am Ende der Galeria in Richtung Halle 3.
Nutzt solche Möglichkeiten.
Das schont den Rücken und macht das Herumlaufen angenehmer.
Und es hilft auch allen anderen.
Mit mehreren großen, vollgepackten Taschen durch einen engen Gang zu laufen, führt schnell dazu, dass andere Menschen diese Taschen vor die Knie bekommen.
Das gilt noch stärker für sehr große Brettspielrucksäcke.
Natürlich sind diese Rucksäcke praktisch. Es gehen unglaublich viele Spiele hinein. Auf einer vollbesetzten Messe haben sie aber einen entscheidenden Nachteil: Eine schnelle Drehbewegung reicht, und der Mensch neben euch hat den Rucksack im Gesicht. Insbesondere, wenn es kleinere Menschen (u.a. Kinder) sind.
Insbesondere für Kinder und kleinere Menschen kann das ziemlich unangenehm sein.
Deshalb lieber zwischendurch einmal Spiele einlagern, statt mit einem halben Brettspielregal auf dem Rücken durch die Messe zu laufen.
Tipp 8: Legt euch ein Budget fest
Auf der SPIEL passiert jedes Jahr etwas Erstaunliches: Plötzlich sehen sehr, sehr viele Brettspiele kaufenswert aus.
Das Spiel wurde gerade nett erklärt. Die Ausstattung sieht toll aus. Daneben steht die Deluxe-Version. Und irgendwo gibt es vielleicht noch eine Promo.
Ein vorher festgelegtes Budget kann deshalb hilfreich sein.
Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und einen kleinen Teil bewusst nicht verplanen.
Zum Beispiel: 300 Euro sind mein normales Messebudget – und 50 Euro bleiben für eine ungeplante Entdeckung reserviert.
Denn wahrscheinlich findet ihr irgendwann genau dieses Spiel, das vorher überhaupt nicht auf eurem Radar war.
Bargeld nicht komplett vergessen
Kartenzahlung ist auf der SPIEL mittlerweile bei sehr vielen Verlagen und Ständen üblich.
Trotzdem würde ich nicht völlig ohne Bargeld losziehen.
Es gibt kein einheitliches Bezahlsystem für alle Aussteller und insbesondere bei kleineren oder internationalen Verlagen kann Bargeld weiterhin hilfreich oder notwendig sein.
Ein kleiner Bargeldbestand erspart im Zweifelsfall die Suche nach einem Geldautomaten.
Tipp 9: Lasst euch nicht von FOMO treiben
Eine Messe ist der perfekte Nährboden für FOMO – die Angst, etwas zu verpassen.
- „Nur noch 50 Exemplare.“
- „Messeexklusiv.“
- „Nur heute.“
Und plötzlich entsteht das Gefühl, dieses Brettspiel jetzt unbedingt kaufen zu müssen.
Dabei lohnt es sich, kurz zu unterscheiden.
Bei einem kleinen internationalen Verlag kann die Situation tatsächlich anders aussehen. Wenn ihr das Spiel ausprobiert habt, es unbedingt haben möchtet und wisst, dass es später in Deutschland nur schwer erhältlich sein wird, kann der direkte Kauf sinnvoll sein.
Bei vielen deutschen Neuheiten sieht das anders aus.
Das Spiel verschwindet normalerweise nicht für immer, nur weil ihr es am Donnerstag in Essen nicht gekauft habt.
Deshalb ruhig einmal die Frage stellen:
Will ich dieses Spiel wirklich – oder will ich es gerade nur, weil ich Angst habe, es nicht mehr zu bekommen?
Und wenn bereits Wochen vorher feststeht, dass ihr das Spiel definitiv kaufen wollt, sind wir wieder beim Thema Vorbestellung.
Spiel reservieren, auf der Messe abholen – und deutlich entspannter bleiben.
Tipp 10: Geht auch abseits der großen Namen auf Entdeckungstour
Für mich gehört das zu den wichtigsten Tipps überhaupt.
Natürlich sind die großen deutschen Verlage interessant. Natürlich gibt es jedes Jahr Neuheiten, die fast alle sehen möchten.
Aber viele dieser Spiele stehen kurze Zeit später auch beim Fachhändler.
Die besondere Chance der SPIEL liegt dagegen darin, Dinge zu entdecken, denen man im normalen Brettspielalltag vielleicht nie begegnet wäre. Ein kleiner Verlag aus Südkorea. Ein ungewöhnliches Kartenspiel aus Taiwan. Ein Zwei-Personen-Spiel an einem Stand, an dem ihr eigentlich nur vorbeilaufen wolltet. Oder eine Neuheit, über die vorher schlicht niemand gesprochen hat.
Deshalb: Verlasst zwischendurch bewusst eure geplanten Wege. Nicht immer nur dem nächsten Hype hinterherlaufen. Schaut euch um. Was fällt euch auf? Was sieht interessant aus? Wo wird gerade gelacht? Und dann setzt euch vielleicht einfach einmal dazu.
Manchmal ist das beste Spiel der Messe genau das, das vorher auf keiner einzigen Liste stand.
Tipp 11: Spielt entspannt – und macht Pausen
Auf der SPIEL könnt ihr unglaublich viele Spiele ausprobieren.
Dabei muss eine Partie nicht immer bis zum Ende gespielt werden.
Gerade bei längeren Spielen reicht es häufig, einige Runden zu spielen, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Wichtig ist nur: Sprecht euch mit den anderen am Tisch ab.
Wenn alle davon ausgehen, eine komplette Partie zu spielen, ist es nicht besonders schön, nach 20 Minuten einfach aufzustehen.
Deshalb am Anfang kurz klären:
Wollen wir das Spiel komplett spielen?
Oder wollen wir nur einige Runden ausprobieren?
Dann wissen alle, woran sie sind.
Und eine Demopartie ist auch kein Turnier.
Natürlich möchte jeder verstehen, was er tut. Aber es muss nicht jeder einzelne Zug minutenlang bis ins letzte Detail optimiert werden. Schließlich warten möglicherweise bereits die nächsten Interessierten auf einen Platz.
Genauso legitim ist es, nach kurzer Zeit festzustellen: Das ist einfach nicht mein Spiel.
Dann bedankt man sich für die Erklärung und gibt den Platz wieder frei.
Vergesst die Pausen nicht
Die SPIEL ist anstrengend.
Das merkt man häufig erst am Abend.
Deshalb zwischendurch einmal hinsetzen, etwas trinken, essen oder kurz nach draußen gehen.
Und wenn ihr mehrere Tage auf der Messe seid, müsst ihr nicht am Donnerstag bereits versuchen, alles gesehen zu haben.
Das wird ohnehin nicht funktionieren.
Mehr als nur Neuheiten: Das Rahmenprogramm der SPIEL Essen 2026
Neben den Verlagsständen und Neuheiten lohnt sich auch ein Blick auf das zusätzliche Programm der SPIEL.
Am Freitag findet beispielsweise der Educators Day statt. Dort geht es um moderne Brettspiele und ihre Einsatzmöglichkeiten im Bildungsbereich. Die Vorträge und Panels finden 2026 in Halle 4 statt.
Neu sind die TCG Awards, die 2026 erstmals auf der SPIEL Essen verliehen werden und verschiedene Bereiche der Trading-Card-Game-Szene auszeichnen.
Mit ESSEN SPIELT! wird die Messe außerdem stärker in die Stadt erweitert. Gastronomie, Kultur, Hotellerie und weitere Partner beteiligen sich mit Aktionen und Angeboten. Dazu gehören unter anderem besondere Spieleabende.
Auch das Meet & Play gehört als Treffen zwischen Brettspiel-Content-Creatoren und Besuchenden zu den interessanten zusätzlichen Formaten. Die offizielle Seite nennt derzeit allerdings noch die Termindaten von 2025 – wer das Meet & Play 2026 besuchen möchte, sollte deshalb den endgültigen Termin noch einmal prüfen.
Und daneben gibt es noch einiges mehr.
Ein Blick in die SPIEL-App und das aktuelle Veranstaltungsprogramm lohnt sich deshalb nicht nur wegen der Brettspielneuheiten.
Am Ende gilt: Macht euch nicht zu viel Stress
Vielleicht ist das der wichtigste Tipp überhaupt.
Ihr werdet auf der SPIEL Essen Dinge verpassen.
Ihr werdet am Sonntag von einem Spiel hören, an dessen Stand ihr dreimal vorbeigelaufen seid.
Und vermutlich wird jemand begeistert von einer Neuheit erzählen, die ihr überhaupt nicht gesehen habt.
Das gehört dazu.
Die SPIEL Essen ist nicht nur eine riesige Verkaufsveranstaltung für neue Brettspiele. Für mich geht es mindestens genauso sehr um Entdeckungen, Begegnungen, Gespräche und das gemeinsame Spielen.
Deshalb: Bereitet euch vor. Setzt euch einige Highlights. Plant eure Wege ein bisschen. Zieht bequeme Schuhe an, nehmt Wasser mit – und dann lasst euch zwischendurch einfach durch die Hallen treiben.
Was ist euer wichtigster Tipp für die SPIEL Essen? Was habt ihr über die Jahre gelernt?
Schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht bekommen wir dort problemlos noch einmal elf weitere Tipps zusammen.


