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Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: Piatnik

Fünf neue Brettspiele gibt es aus Österreich zum Herbst 2026 bzw. zur SPIEL.

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Burning Cookies

Autoren: Helena Lobo, Pablo Jiménez ◾ Grafik: María Eiriz ◾ Anzahl: 3–6 ◾ Dauer: ca. 15 Min. ◾ Alter: ab 8 Jahren

Bei Burning Cookies werden Karten in eine gemeinsame Reihe gespielt, während alle versuchen, möglichst wenige verbrannte Cookies zu sammeln. Wer an der Reihe ist, spielt entweder eine der drei eigenen Handkarten aus oder zweifelt die zuletzt verdeckt gelegte Karte an. War diese Karte regelgerecht gespielt, bekommt die zweifelnde Person die entsprechenden Minuspunkte. War es dagegen ein Bluff, gehen die verbrannten Cookies an die Person, die die Karte gelegt hat.

Fast alle der 80 Karten zeigen zusätzlich eine von sechs Sonderaktionen. Damit können beispielsweise verbrannte Cookies weitergegeben oder sogar die kompletten Cookie-Stapel zwischen den Spielenden verschoben werden. Die Karten sorgen dadurch immer wieder dafür, dass sich die Verteilung der Minuspunkte verändert. Sobald jemand acht oder mehr verbrannte Cookies gesammelt hat, endet die Partie; gewonnen hat, wer zu diesem Zeitpunkt die wenigsten besitzt.

Regeln

Nuancen

Autor: Scott Brady ◾ Grafik: nicht separat angegeben ◾ Anzahl: 3–10 ◾ Dauer: ca. 30 Min. ◾ Alter: ab 8 Jahren

Nuancen ist die deutsche Ausgabe von Hues and Cues. Auf dem Spielplan befinden sich 480 unterschiedliche Farbtöne. Eine Person kennt den gesuchten Farbton und versucht zunächst, ihn mit genau einem Wort zu beschreiben. Die übrigen setzen daraufhin jeweils einen Marker auf das Farbfeld, das aus ihrer Sicht am besten zum Hinweis passt. Anschließend darf ein zweiter Hinweis aus bis zu zwei Wörtern gegeben werden und die Spielenden platzieren einen weiteren Marker.

Danach wird der tatsächliche Farbton aufgedeckt. Je näher die Marker an der gesuchten Farbe liegen, desto mehr Punkte gibt es. Auch die hinweisgebende Person punktet abhängig davon, wie gut die anderen ihre Beschreibung einordnen konnten. Gerade Begriffe wie „Sand“, „Avocado“ oder „Abendhimmel“ können dabei von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich mit Farben verbunden werden.

Regeln

River Rivals

Autoren: Christian Kudahl, Mads Fløe ◾ Grafik: Lars Besten ◾ Anzahl: 2 ◾ Dauer: ca. 15 Min. ◾ Alter: ab 10 Jahren

In River Rivals treten zwei Tierclans an den gegenüberliegenden Seiten eines Flusses gegeneinander an und versuchen, Fische der eigenen Farbe zu fangen. Dazu werden Tierkarten an verschiedenen Flussabschnitten ausgespielt. Die Tiere besitzen unterschiedliche Stärkewerte und häufig einen Effekt, der unmittelbar beim Ausspielen ausgelöst wird. Dazu gehören beispielsweise das direkte Fangen eines Fisches oder Angriffe auf gegnerische Karten.

Sobald vor einem Flussabschnitt drei eigene Tiere liegen, werden die Stärkewerte mit der gegenüberliegenden Seite verglichen. Ist der eigene Wert höher und bieten die Tierkarten noch Platz, können dort Fische gesammelt werden. Dadurch geht es nicht nur um hohe Kartenwerte, sondern auch darum, die eigenen Tiere auf die einzelnen Flussabschnitte zu verteilen. Für weitere Partien gibt es einen Fortgeschrittenen-Modus mit 18 Ausrüstungskarten, die zusätzliche einmalige oder dauerhafte Fähigkeiten ins Spiel bringen.

Regeln

Versteckt? Entdeckt!

Autorin: Sophia Wagner ◾ Grafik: Anthony Moulins ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 20 Min. ◾ Alter: ab 4 Jahren

Bei Versteckt? Entdeckt! verstecken sich 15 unterschiedliche Tiere in vier Waldstücken. Wer an der Reihe ist, nennt zunächst ein Tier, das dort vermutet wird, und deckt anschließend ein Plättchen im aktuellen Waldstück auf. Wurde das richtige Tier gefunden, darf das Plättchen behalten werden. War die Vermutung falsch, zieht das aufgedeckte Tier weiter in das nächste Waldstück und verändert damit seinen Aufenthaltsort.

Die Kinder müssen sich deshalb nicht nur merken, welche Tiere sie bereits gesehen haben, sondern auch berücksichtigen, dass falsch geratene Tiere ihren Platz wechseln. Die Waldstücke sind unterschiedlich groß, sodass sich auch die Wahrscheinlichkeit verändert, ein bestimmtes Tier zu finden. Das Spiel endet, wenn das letzte Tierplättchen genommen wurde. Gewonnen hat, wer die meisten Tiere gesammelt hat. Piatnik nennt Sophia Wagner als Autorin und Anthony Moulins für die Gestaltung.

Regeln

Wer Wirr Was

Autor: Michael Diechtierow ◾ Grafik: Lars Besten ◾ Anzahl: 1–6 ◾ Dauer: ca. 15 Min. ◾ Alter: ab 8 Jahren

Wer Wirr Was ist ein kooperatives Merkspiel, bei dem aus drei Kartenstapeln zufällige Minigeschichten entstehen. Die Stapel heißen „Wer“, „Wirr“ und „Was“ und ergeben Kombinationen wie „Die Meerjungfrau heiratet die Waschmaschine“. In der ersten Phase werden zehn solcher Sätze aufgedeckt und gemeinsam eingeprägt. Dabei darf die Gruppe Eselsbrücken entwickeln und sich über geeignete Merkhilfen austauschen.

In der zweiten Phase müssen die Sätze möglichst vollständig rekonstruiert werden. Zunächst wird nur die erste Karte einer Geschichte aufgedeckt. Gelingt das Erinnern nicht, wird bei den nächsten Versuchen jeweils eine weitere Karte sichtbar und dient als zusätzliche Hilfe. Für jede Geschichte stehen maximal drei Versuche zur Verfügung. Wer es schwieriger möchte, kann mehr Sätze verwenden oder eine vierte Kategorie ergänzen, wodurch die Geschichten länger werden. Das Spiel kann auch solo gespielt werden.

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