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Freitag, Oktober 15, 2021
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Spiel des Jahres 2021 – Gewinner: Micro Macro

Der Spiel des Jahres Preisträger für 2021 ist Micro Macro mit Johannes Sich und Team von der Edition Spielwiese

Meine Glückwünsche gehen an die Beteiligten

Spiel des Jahres 2020

Micro Macro (Johannes Sich / Edition Spielwiese | Pegasus)

Die Begründung der Jury:

Fröhliche Menschen in Cafés. Kinder, die sich eine Kugel Eis vom Marktstand wünschen. Kunstliebhaber auf einer Vernissage. Doch mit unserem geschulten Detektivblick durchschauen wir diese vermeintliche Harmonie der Bewohner von Crime City. Über ein Dutzend Mord- und Todesfälle gilt es auf dem wuseligen und riesigen Stadtplan im Wimmelbildstil aufzuklären. Wer hatte ein Motiv, dem Skateboardfahrer ein Messer in den Rücken zu stoßen? Warum wurde der Bürgermeister vor seinem Tod mit einem großen Geldkoffer am Hafenufer gesichtet? Indizien und Spuren geben uns Hinweise auf den Tathergang und so entsteht eine spannende Rekonstruktion, komplett ohne Text und mit minimalem Regelwerk. Eifersucht, Hinterlist und Missgunst sind zwar die zentralen Themen in diesem kooperativen Suchspiel, es verpackt diese aber zuckersüß in augenzwinkernden und detailverliebten Zeichnungen.

Ein großes Schwarzweiß-Poster und ein paar Karten – mehr benötigt „MicroMacro: Crime City“ nicht, um in seinen Bann zu ziehen. Wenn sich die Spieler:innen über den Tisch beugen, um in der Szenerie zu versinken, dann herrscht knisternde Spannung im Raum. Alle Augen huschen über den Stadtplan, um ihm neue Informationen über die Verbrechen zu entlocken. Wenn sich in angeregter Diskussion über Motiv und Tathergang eins zum anderen fügt, erzeugt das Spiel unvergessliche Momente.

Nominiert

Empfehlungsliste

  • Biss 20 (Lena Burkhardt, Günter Burkhardt / Drei Magier)
  • Chakra (Luka Krleža / BLAM | Game Factory)
  • Punktesalat (Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich / AEG | Pegasus)
  • Switch & Signal (David Thompson / Kosmos)
  • The Key: Sabotage im Lucky Lama Land (Thomas Sing / HABA)

Persönliche Bemerkungen

Drei Spiele die ich ebenfalls gleich aufgesehen habe. Ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Mir fehlt in der Liste Calico und der perfekten Moment. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem aktuellen Jahrgang.

O-Töne der Veranstaltung

Manuel Fritsch (insertmoin) führt duch das Programm

Statt einer langen Einleitung durch die Jury gab es als Besonderheit vorab ein Live-Interview mit Wolfgang Kramer, der bereits in seiner Autorenkarierre für sechs Spiele ausgezeichnet wurde:

  • „Spiel ist ein Unterhaltungsmedium, bei dem es gelingt, Menschen zu integrieren, sie aktiv am Geschehen zu beteiligen. Jedes Spiel verläuft anders“

Michael Menzel (Autor „Robin Hood“): „Das Spiel war mal im All – schwebende Inseln, bei Florenz, aber das Thema Robin Hood hat uns am meisten überzeugt.“

Johannes Sich (Autor „Micro Macro“): „Das Wimmelbild war eigentlich gar nicht so die Inspiration, sondern wir wollten über viele kleine Details eine große Geschichte erzählen.“ „Für die Stadt haben wir noch eine Vision und Ideen im Kopf, für weitere Teile“.

Michael Schmidt (Verlag Edition Spielwiese): „Das Spiel wurde mir bei einem gemeinsamen Spielabend vorgestellt und hat mich nicht mehr losgelassen – ich habe noch nie so ein Spiel auf dem Tisch gehabt, was mich so überzeugt hat“.

Christian Lemay (Verlag „Scorpion Masque“): „Annick hat so viele tolle Ideen, so dass wir uns diese nur herauspicken müssen.“

Quelle: Jury Spiel des Jahres

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