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Dienstag, Juni 15, 2021
StartJahr2021REVIEW | Rezension Brettspiel Magnefix

REVIEW | Rezension Brettspiel Magnefix

Vor knapp sieben Jahren erschien Speed Cups bei Amigo. Dabei geht es darum, kleine Becher entsprechend von Karten in der richtigen Reihenfolge zu stapeln.

Mit MAGFORMERS® kommt neues Material in das gleiche Spielsystem.


SPIELBESCHREIBUNG

Jeder Spieler erhält einen Satz aus fünf farbigen MAGFORMERS®. Dieses sind magnetische Quadrate. Die 55 Aufgabenkarten werden gemischt und als Nachziehstapel in die Mitte des Tisches gelegt.

Ein Spielender dreht rundenweise die oberste Karte des Nachziehstapels um.
Dann versuchen alle Spieler, die Abbildung nachbauen. Wer als Erster fertig ist, legt die Hand auf die entsprechende Aufgabenkarte. Ist der Nachbau richtig, gewinnt dieser Spielende die Karte.

Das Spiel endet, wenn alle 55 Aufgabenkarten gespielt wurden. Sieger ist der Spieler mit den meisten gewonnenen Karten.



AUTOR: Roberto Fraga ■ GRAFIKER: Oliver Freudenreich
VERLAG: Amigo ■ ERSCHEINUNGSJAHR: 2021

spieler

2-4 Spieler

alter

ab 6 Jahren

zeit

ca. 15 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu Amigo)


SPIELGEFÜHL

Die Zielgruppe sind junge Familien, die Lust auf schnelle Reaktionsspiele haben. Nach einer ersten Anleitung durch einen Erwachsenen sind Kinder in der Lage, das Spiel komplett eigenständig zu spielen, daher steht es für mich zwischen Kinder- und einfachem Familienspiel.

Magnefix ist sehr schnell zu verstehen. Schon das „Spielen“ mit den magnetischen Rahmen übt auf jüngere Spieler eine gewisse Faszination aus.

Das Spiel liegt vom Mechanismus sehr nah an Speed Cups. Auch hier ist schnelle Auffassungsgabe bezüglich der Aufgabe und dem ausliegenden Material gefragt. Dabei ist Magnefix etwas schwerer zu beherrschen als Speed Cups, denn nicht immer wollen die Rahmen an der Stelle verbleiben (und stoßen sich ab), wie es die Spieler gerne hätten. Dann muss man schnell den Rahmen drehen und hoffen, dass die Mitspieler nicht schneller waren.

Die Herausforderung besteht im Erkennen der Vorlagen, die teilweise als 2D und auch 3D Muster abgebildet sind. Die Aufgaben selbst haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad.

Die Teilnehmer sollten relativ homogen zusammengestellt sein, um gleiche Chancen für alle Beteiligten zu gewähren. Ansonsten könnte es für zu junge Kinder zu unfair ablaufen. Bei 55 Aufgaben hat aber in der Regel jeder sein positives Erlebnis.

Durch den Wettkampfcharakter ist der Interaktionsgrad sehr hoch.


Zusammenfassung

Schnelles Spiel für Familien mit bekanntem Spielprinzip, aber anderem (magnetischen) Material und zusätzlichen Herausforderungen.
Nichts für Spielende, die es ruhig und gemütlich am Spieltisch haben wollen.

  • Faszinierendes hochwertiges magnetisches Material.
  • Einfach zu verstehender Mechanismus. Schneller Spielstart ist für die Spielenden möglich.
  • Der Mechanismus ist nicht neu, sondern u.a. aus dem Spiel wie Speed Cups bekannt.
  • Der Magnetismus ist nicht immer leicht zu händeln.

Aus meiner Spielerperspektive: Magnefix ist für mich ein kleiner Absacker, welchen ich mit meinen Kindern immer mal wieder spiele. Dabei bin ich nicht unbedingt der schnellste gegen sie.

Für mich selbst ist das Spiel jedoch kein Dauerbrenner.

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