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Mittwoch, Januar 29, 2020
Start Jahr 2019 REVIEW Club der Tatzen

REVIEW Club der Tatzen

Mit dem Start der Familienspielreihe bei HABA sind auch die kleinen quadratischen Boxen eingeführt worden. In diesem Jahr gleich 3. Und die aus meiner Sicht Beste ist Club der Tatzen.

Ein familiäres Deduktionsspiel mit Katzen als Hauptdarsteller.

Den Autor kennt man jedenfalls von seinem Debutspiel 5 Minute Dungeon und Grafiker Pablo Fontagnier ist für Memoarrr! sowie das aktuelle Berlin Con Logo zuständig.


SPIELBESCHREIBUNG

Jeder Spieler bekommt drei kleine Eigenschaftskarten mit je einem Merkmal, die er hinter seinen Sichtschirm klemmt. Von diesen gibt es im gesamten Spiel 19 verschiedene (die somit nicht immer alle im Spiel sind). Dazu bekommt jeder 16 Maskenmarker sowie 3 Handkarten.

Reihum spielen die Spieler nun eine der Handkarten in die Mitte aus. Auf diesen Karten sind bis zu 4 der Merkmale abgebildet. Jeder Spieler muss nun einen Maskenmarker auf die ausgespielte Karte legen. Allerdings nur einen (auch wenn mehrere Merkmale getroffen sein sollten).

Dann hat der aktive Spieler optional noch die Möglichkeit einen Verdacht gegen einen der Mitspieler auszusprechen. Liegt er mit dem Merkmal richtig, bekommt er eine Maske und der Mitspieler muss die entsprechende Elementekarte vor sich ablegen. Andernfalls ist er wegen falscher Beschuldigung mit einer Maske zu entschädigen.

Das machen wir nun reihum, bis ein Spieler alle Elementkarten ablegen musste. In diesem Fall sind alle anderen Spieler noch einmal dran und dürfen abschließend einen Verdacht äußern (ohne eine Handkarte auszuspielen).

Der Spieler mit den meisten gegnerischen Masken (plus eigenen für jedes nicht aufgedeckte eigene Element) gewinnt das Spiel.



AUTOR: Connor Reid ■ GRAFIKER: Pablo Fontagnier
VERLAG: HABA ■ ERSCHEINUNGSJAHR: 2019

spieler

2-4 Spieler

alter

ab 7 Jahren

zeit

ca. 20-30 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu HABA)


SPIELGEFÜHL

Der Club der Tatzen ist sehr schnell zu erlernen.

Die Art der Deduktion ist sehr auf familiäre Spieler ausgerichtet. Je mehr Handkarten in die Mitte gespielt und je mehr Marker darauf abgelegt wurden, desto mehr Möglichkeiten gibt es, die Merkmale der einzelnen Mitspieler zu überführen.

Dabei ist das Geheimnis, möglichst Handkarten auszuspielen, mit denen man sich selbst nicht entlarvt. Dieses kann auch dadurch geschehen, dass man keine eigenen Masken auslegen muss, so dass man vielleicht auch bewußt mit bereits bekannten Merkmalen spielen kann. Zudem sollte man schon sehr genau hinschauen, wie die Auslage und die bisherigen Tipps sind.

Daher ist auch ein gewisses Glückselement im Spiel. Zum einen durch die Karten und die Auswahl der Handkarten durch die Mitspieler in der Mitte.

Wenn es vielleicht etwas zu meckern gibt, dann die teilweise etwas schwer zu unterscheidenden Farben. Insbesondere, wenn der Spieltisch nicht so optimal ausgeleuchtet ist.

In Familien vor allem mit Kindern kam das Spiel jedenfalls sehr gut an. Dabei würde ich es in Vollbesetzung bevorzugen, da die Downtime sehr vernachlässigbar ist.


Zusammenfassung

Perfekt für die Familie geeignet, die ein kurzes (ca. 20 Minuten) Spiel sucht, bei dem man ein wenig knobeln kann. Dazu ist der Zugang angenehm einfach gestaltet.

  • Schnell zu erklären und zu spielen
  • schöner, einfacher Deduktionsmechanismus
  • Die Fellfarben sind nicht immer gut zu erkennen.

Aus meiner Spielerperspektive: Club der Tatzen richtet sich an den Familienspieler. Dieser spielt das Spiel gerne und mit Begeisterung.

Meine Kinder lieben das Spiel und kommen mit 10 und 13 sehr gut mit dem Spiel zu recht.

Für mich bietet es jedoch auf Dauer zu wenig, um permanenten Spielreiz auszuüben. Daher aus meiner Kennerspielperspektive eher eine Kategorie unterhalb der grünen.

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