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Sonntag, Oktober 24, 2021
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Der Brettspieltisch (3/3): das Finale

Nun geht es ins Finale. Die Tischplatte und das Finishing muss noch erfolgen. D.h. Elektrik und Farbe sowie Politur.

Dann ist der Brettspieltisch – Selfmade fertig.

Viel Spaß beim Lesen.


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TEIL 1 (IDEE|VORBEITUNG) 🔹 TEIL 2 (RAHMEN|BEINE) 🔹 TEIL 3 (DAS FINALE)

Schritt 4 – Die Tischplatten

Mit das schönste Holz haben wir für die Tischplatten reserviert.

Anders als bei vielen anderen Herstellern hat es uns nicht gereicht, nur die Mitte abzudecken. Da im Rahmen entsprechende Spielerbereiche integriert sind, sollte die Abdeckung über den kompletten Tisch gehen.

Wir haben die gesamte Tischplatte in vier kleinere Platten geteilt und mit Nut und Feder verbunden. Um eine gute Verbindung zwischen den Platten herzustellen haben wir uns entschieden kleine (aber sehr starke) Magneten zu kaufen, um die Verbindung zu stärken. Eine kleine Leiste an den beiden äußeren Platten verhindert das Verrutschen.

Da die Platten über die ganze Tischlänge gehen, sondern auch auf dem Rahmen aufliegen, soll Filz das Holz etwas schützen. Angebracht haben wir das aber erst nach dem Lackieren.

Bis dahin blieb noch etwas Zeit.

Schritt 5 – Der Zusammenbau

Mit allen fertigen Einzelteilen ging es nun an den Zusammenbau des Tisches. Zuerst haben wir die Tischbeine angebracht. Die ensprechenden Aufnahmen hatten wir ja schon vorbereitet. Nach einigem Schmiergeln haben wir uns dazu entschieden, den Übergang vom Tisch zu den Beinen mit kleinen Ornamenten zu verzieren.

Als nächstes folgte der Einbau des Lichtes. Dieses musste geschehn, solange die obere Platte des Rahmens noch nicht fest verklebt war. Zum Spielfeld hin haben wir eine Aluschiene eingebaut, die das Licht in einem 45 Grad Winkel strahlen lässt. Darauf haben wir mittels eines Diffusors das „Problem“ des Blendens deutlich gemindert. An der Außenseite sind die LEDs nur sichtbar, wenn man direkt in die Fächer hineinschaut. Desshalb haben wir dort keine weitere Schiene verbaut.

Das Netzteil ist in einem Fuß versteckt und an ein Kaltgerätestecker angeschlossen, der in das Innere des Tisches zeigt. Somit kann der Tisch ohne Kabel überall platziert werden. Das Steuergerät für das Licht haben wir auch unterhalb der Getränkehalter platzieren können. Man muss nur bei der De-/Montage des Tischbeins aufpassen, vorher das Kabel vom Netzteil des Steuergerätes zu trennen.

Die Kabel der LED-Leisten konnten perfekt innerhalb der vorher gefrästen Führungen verlegt und befestigt werden. Die einzigen Stellen, an denen man aufpassen musste, waren wieder die Plätze der Getränkehalter. Beim Herausnehmen der Halter muss man die Kabel sorgfältig einpassen.

Schritt 6 – Die letzten Feinheiten

Das Paretoprinzip 80/20 kann man, so unsere Erfahrung, auch auf den Möbelbau anwenden. In diesem Fall war der Tisch eigentlich schon fast fertig, aber die letzten Schritte doch recht zeitintensiv. Vor allem das wiederholte Schmiergeln und Steichen. Bis zu vier Lagen Holzversiegelung haben wir unserem Tisch spendiert, um die Oberfläche so glatt wie möglich zu bekommen. Nach dem Trocknem des Lackes konnten wir uns auch um das Filz kümmern, welches wir zum Schutz unter die Tischplatten geklebt haben.

Ganz am Ende blieb noch der Einbau der Spielmatte.

Zwischenzeitlich haben wir uns entschieden, dass die Spielmatte auf der Tischlerplatte noch nicht weich genug ist. Vor allem das Aufnehmen von Karten war noch nicht so, wie ich es mit vorgestellt habe. Aus diesem Grund haben wir noch 2mm starkes Moosgummi bestellt und zuerst auf die Platte geklebt. Die Spielmatte selbst haben wir nur getackert, um sie ggf. später noch tauschen zu können. Aus diesem Grund haben wir die Tischlerplatte im Anschluss auch an den Rahmen angeschraubt und nicht verklebt.

Als alles erledigt war blieb nur noch der Transport nach Hause. Aber das war durch die geschickte Bauweise kein Problem. Beine, Spielfläche und Tischplatten konnten wir einzeln in Decken wickeln uns ins Auto legen.

Zuhause war der Tisch auch schnell aufgebaut und endlich zum Spielen bereit.

Und das ist er: DER fertige Brettspieltisch!

Tim Schleimer (Twitter)

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