Planet

Das ist mal ein Planet Ein bisschen Gott spielen wollen wir doch alle. In meiner Kindheit kann ich mich noch an das Computerspiel Popolous von Electronic Arts erinnern, bei dem wir verschiedene Landschaften erschaffen mussten. Planet tickt ein wenig ähnlich. Gut, es kommen keine Eindringlinge vor, aber wir modellieren unsere Welt an einem 3D Gebilde. Genauer gesagt an einem Dodekaeder. Und noch genauer sprechen wir von einem Pentagondodekaeder, der aus 12 kongruenten Fünfecken besteht und 20 Ecken besitzt. In jeden der vier Würfel würde eine kleine 0,33l Colaflasche knapp hineinpassen. An dieses magnetische Gebilde haften wir Runde für Runde eines der Plättchen an unseren Dodekaeder, um so aus fünf verschiedenen Geländetypen … Weiterlesen →

Review Skylands

Skylands: Die Inseln erobern Skylands heißt die Weiterentwicklung von The King of Frontier, welches 2013 auf den Markt kam. Hinter beiden Spielen steckt das Autorenpaar Shun und Aya Taguchi. Wenn man die Grafik sieht, könnte man meinen, dass sich der Künstler ein wenig zu häufig den Film Avatar von James Cameron angesehen hat. Die Ähnlichkeiten sind nicht zu übersehen. Aber auch teilweise etwas zu bunt geraten. Das soll uns aber nicht von der Betrachtung des Spiels an sich ablenken.

Blöde Kuh

Nichts für Tierliebhaber Nicht nur die Kuh ist blöd, sondern auch alle anderen Tiere. Denn diesen möchte man gar nicht begegnen. Schon mal gar nicht in Form der „Will keiner haben Karten“. Aber dazu später mehr. Blöde Kuh ist eines dieser liebevoll erstellten Spiele aus dem kleinen Verlag Drei Hasen in der Abendsonne, welcher von Johannes Rüttinger und seiner Frau Kathi Kappler 2008 aus der Taufe gehoben wurde. Beide waren bereits mit den „Drei Magier Spiele“ ebenfalls erfolgreich, bevor der Verlag an Schmidt Spiele verkauft wurde.

Honga

Auf die Scheibe kommt es an Seit 2015 wagt sich HABA wieder auf das Feld der Familienspiele. Mit Karuba gelang auch sofort ein Achtungserfolg mit der Nominierung zum Spiel des Jahres. In 2016 und 2017 war es dann eher etwas ruhiger. Meduris war zu verkopft und Iquatzú sah toll aus, hatte aber einen gewissen administrativen Aufwand. Der Jahrgang 2018 ist kleiner mit zwei Spielen und insbesondere HONGA macht sich auf, wieder an den Erfolg aus 2015/2016 anzuknüpfen, oder?. Honga selbst ist jedenfalls ein verfressener Säbelzahntiger, der viel Aufmerksamkeit bedarf, sonst pfuscht er uns ins Handwerk.

Qwantum

Und da waren es drei Qwantum ist nach Qwixx und Qwinto das dritte Würfelspiel der Qw-Reihe und soll auch deren Abschluss darstellen. Es wird natürlich wieder gewürfelt und fleißig auf einem Block eingetragen. Gemeinsam ist auch das puristische Design, was sich durch die gesamte Reihe durchzieht, dem Erfolg aber keinen Abbruch getan hat. Waren doch Qwixx auf der Nominierungs- und Qwinto auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres. Nun zwei Jahre später soll der jüngere Bruder es auch wieder schaffen. Ob die Erwartungen erfüllt werden?

Knapp daneben

25 Kreuze zum Glück Knapp daneben ist eines der kleinen neuen Würfelspiele, die in der Metallschachtel erschienen sind. Ich muss ehrlich sein, die optische Aufmachung des Spiels hat mich zunächst gar nicht angesprochen. Und ich hätte es beinah auch links liegen lassen. Erst die Erklärung während der SPIEL hat mich ein wenig neugierig gemacht. Und es war gut so, sonst wäre mir dieses kleine schöne Würfelspiel durch die Lappen gegangen. Knapp daneben ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem Vorgänger von Geistesblitz, welcher ebenfalls so hieß und bei HABA 2004 erschienen ist.

Hexenhaus

 Knusper, knusper knäuschen… Das Märchen von Hänsel und Gretel kennt jedes Kind. Eine Hexe versucht durch allerlei Leb- und Pfefferkuchen Kinder anzulocken, um sie … naja, Märchen können doch ganz schön brutal sein .  Im Hexenhaus schlüpfen wir nun in die Rolle der Hexe. Pfefferkuchen gibt es hier auch. Allerdings versuchen wir keine Kinder, sondern verschiedene Märchenfiguren anzulocken, die ansonsten das Haus der Hexe anknuspern (Was dann passiert, bleibt im unklaren). Dazu müssen wir jedoch erst einmal Pfefferkuchen produzieren.  Und wie das geht? Kommt einfach mit ins Hexenhaus…

App Review: Noch mal!

Nah am Original Nicht ganz so häufig wie Ganz schön Clever habe ich die App zum Würfelspiel Noch mal! gespielt. Aber sie hat mir nicht minder gefallen und gefällt noch. Die digitale Umsetzung ist seit einiger Zeit auf dem Markt und kommt dem Basisspiel sehr nah. Die App kann einzeln wie auch zu zweit gespielt werden und ist auf dem Handy wie auch dem Tablet ideal, um unterwegs gespielt zu werden. 

Just One

So simple, so spaßig Ich mag Wortratespiele sehr gerne. Das war bei Codenames (Duett) der Fall, ebenso wie auch bei Word Slam und Decrypto, um nur drei Spiele dieser Art zu nennen. Was diese Spiele ausmacht, ist ein verbindendes kommunikatives Element. Dabei steht häufig das Gemeinsame und der Spaß mehr im Mittelpunkt, als die Jagd nach den Siegpunkten. Was ich absolut begrüße. Wegen mir, kann man in diesen Spielen komplett auf Siegpunkte verzichten und nur das Gesellige in den Vordergrund stellen. Just One geht dabei sogar noch einen Schritt weiter, da das Spiel direkt kooperativ angelegt ist und es nur auf den gemeinsamen Erfolg ankommt.

Impact

 Neu und doch bekannt Der große Wurf ist ein Spiel aus dem Jahre 2012. Dabei geht dieses Spiel auf ein Spiel Spelunke an der Bleichwiese zurück, welches bereits 2010 bei einem kleinen Verlag Super-Pauli herauskam (LINK zu einem Zeitungsartikel) und auf ein Kneipenspiel aus den 80er Jahren zurückgehen soll. Nun ja, mit einem neuen Anstrich, einer neuen Bleichwiese (=Würfelteller) und einigen Änderungen ist es seit einigen Wochen unter dem Namen Impact erhältlich. Dabei wurden aus Augenzahlen Symbole, das X ist durch eine leere Seite ausgetauscht worden und es gibt noch zusätzlich das Turnier der Elemente. Der Spaß ist jedenfalls geblieben oder konnte gesteigert werden.

Storiez

Gemeinsames Geschichtenerzählen Improvisationstheater – eine spontane Theaterform ohne geschriebene Dialoge – war bereits in der Antike bekannt, trat aber im Laufe der Zeit immer stärker in den Hintergrund, da literarische Vorlagen zu den Theaterstücken bevorzugt wurden. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde diese Form des Theaters wieder „ausgegraben“ und populärer. Mit einer Form der Improvisation haben wir es auch bei Storiez zu tun, denn wir denken uns als Spieler eine eigene Geschichte aus. Alles was wir als Vorgabe bekommen, ist ein Thema, welches zu Beginn einer Runde feststeht und die Karten mit Bildmotiven, welche reihum von jedem Spieler aufgedeckt und in die Geschichte eingebunden werden müssen. Dabei verzichten wir … Weiterlesen →