StartAllgemeinSpieleventBrettspiel Neuheiten - Herbst 2026: Devir

Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: Devir

Devir präsentiert in diesem Herbst ein besonders umfangreiches Programm. Von kompakten Solospielen über Erweiterungen bis hin zu neuen Titeln für etablierte Reihen gibt es viel zu sehen.

TICKETS ■ HALLENPLÄNE
CHRONIK ■ NACH VERLAGEN ■ NACH A-Z ■ PROMOSPRE-ORDER

7th Seal

Autor: Julio Falagán◾ Grafik: Will Kirkby ◾ Anzahl: 1 ◾ Dauer: 30-45 ◾ Alter: 10

7th Seal ist ein Solo‑Boss‑Battler, der vollständig über Würfelmanagement gesteuert wird. Die Spielenden öffnen nach und nach die Siegel einer Schriftrolle und stellen sich einer Abfolge übernatürlicher Wesen, die das Ende der Menschheit herbeiführen wollen. Jede Begegnung verlangt, die verfügbaren Würfel gezielt zu manipulieren, um Angriffe abzuwehren und Fortschritt zu erzielen.

Das Spiel versteht sich als kleine Anthologie von Gottheiten, Bestien und Dämonen aus verschiedenen Mythologien, die in einem bewusst lockeren und nicht realitätsgetreuen Stil dargestellt werden. Alle diese Wesen stehen thematisch für Chaos, Zerstörung und Erneuerung und bilden die Gegner, die es im Verlauf der Partie zu überwinden gilt.

Ace of Spades

Autor: Benjamín Amorín ◾ Grafik: David Rubín◾ Anzahl: 1-2 ◾ Dauer: 40-45 ◾ Alter: 14

Ace of Spades ist ein Solo‑ oder Koop‑Kartenspiel, das klassische Pokerhände nutzt, um Duelle gegen übernatürliche Gegner auszutragen. Die Spielenden übernehmen eine Person, die magische Kräfte durch ein Kartendeck kanalisiert und nach Sweet Haven, Arizona reist, um den nekromantischen Lord Overkill zu stellen. Auf dem Weg zum finalen Duell müssen dessen Schergen besiegt werden, indem von Karte zu Karte und von Kugel zu Kugel passende Pokerkombinationen gebildet werden.

Die Geschichte folgt einem persönlichen Rachefeldzug, der schließlich bis in die Unterwelt führt. Jede Begegnung verlangt, die eigene Hand geschickt zu nutzen, um Angriffe abzuwehren und Fortschritt zu erzielen. Am Ende entscheidet ein letztes Duell, ob Lord Overkill besiegt und sein Einfluss endgültig begraben wird.

Zum Spiel gibt es auch noch eine Erweiterung: Call of the Zombie.

Cities USA

Autoren: Steve Finn, Phil Walker-Harding ◾ Grafik: Kwanchai Moriya ◾ Anzahl: 1-4 ◾ Dauer: 45-60 ◾ Alter: 10

Cities USA ist ein Städtebau‑Spiel, das über acht Runden (bei zwei Personen über vier Runden) gespielt wird. In jeder Runde erhalten die Spielenden eine Wertungskarte, ein Stadtplättchen, ein bis zwei Feature‑Plättchen sowie mehrere Bau­teile. Stadtplättchen bestehen aus Park‑, Wasser‑ und Stadtfeldern und können Straßen enthalten. Gebäude werden aus farblich passenden Bauteilen errichtet und erreichen je nach Aufbau eine Höhe von ein bis vier Stockwerken. Wertungskarten und die Achievement‑Boards geben Ziele vor, die am Spielende Punkte bringen. Wer die meisten Siegpunkte erzielt, gewinnt die Partie.

Cities USA behält das bekannte 3×3‑Drafting‑Gerüst aus Cities bei, führt aber deutlich engere räumliche Vorgaben ein. Die Stadtplättchen enthalten nun gedruckte Straßennetze, die einzelne Nachbarschaften voneinander abgrenzen. Nicht zusammenpassende Straßenlinien erzeugen Sackgassen, die am Spielende Minuspunkte bringen, sofern sie nicht mit Brücken überbaut werden. Außerdem ersetzen Baustellen die früher offenen Geländefelder und verursachen empfindliche Punktabzüge, wenn sie unbebaut bleiben. Neu hinzu kommen Food‑Truck‑Felder, die bei geschickter Platzierung zusätzliche Punkte gewähren.

Gebäude können nun über die bisherige Vier‑Stockwerke‑Grenze hinaus wachsen: Mit speziellen Skyscraper‑Top‑Teilen lässt sich ein fünftes Stockwerk errichten. Feature‑Plättchen erzeugen neue Synergien, etwa zusätzliche Punkte für passende Paare in Wasser‑ oder Parkzonen. Cities USA bietet zudem einen offiziellen Solo‑Modus gegen den Builders Guild of America Bot, neue Illustrationen, überarbeitete Farben für Gebäudeteile sowie zusätzliche Komponenten wie Brücken und Skyscraper‑Tops.

Gaudi

Autor: Sébastien Bernier-Wong◾ Grafik: Janine van Fram◾ Anzahl: 1-4 ◾ Dauer: 30-60 ◾ Alter: 10

Gaudí versteht sich als Hommage an den katalanischen Architekten Antoni Gaudí, dessen Werke Naturformen, katalanische Identität und religiöse Symbolik miteinander verbinden. Ein zentrales Gestaltungselement ist das Trencadís: kleine, unregelmäßig geformte Bruchstücke aus Keramik oder Fliesen, die zu farbigen Mosaiken zusammengesetzt werden und sich ideal für geschwungene Oberflächen eignen. Im Spiel erscheinen diese Scherben als farbige Plättchen, mit denen die Spielenden eigene Mosaike gestalten und gleichzeitig die drei Inspirationsbereiche weiterentwickeln.

Das Spiel verläuft über drei Runden. In jeder Runde bewegen die Spielenden ihren Aktionsmarker um den zentralen Kronleuchter und wählen dort Aktionen wie Karten nehmen oder Trencadís‑Scherben sammeln. Mit diesen Ressourcen werden Karten ausgespielt und Fortschritt auf dem eigenen Tableau erzielt. Siegpunkte entstehen in den drei Bereichen Natur, Katalonien und Religion, die jeweils unterschiedlich gewertet werden: Naturpunkte vor allem durch Naturkarten, Katalonienpunkte am Ende jeder Runde und Religionspunkte überwiegend am Spielende.

Entscheidend ist eine ausgewogene Entwicklung, denn am Ende zählen nur die zwei niedrigsten Punktzahlen der drei Bereiche. Nach der dritten Runde gewinnt die Person, die die höchste und zugleich ausgewogenste Kombination an Siegpunkten erreicht.

Gaudi wird zur SPIEL26 bei HUCH! auf Deutsch erscheinen.

Regeln (Deutsch)

Let’s Dance

Autor: Abel Molero ◾ Anzahl: 2-6 ◾ Dauer: 15-20 ◾ Alter: 8

Let’s Dance ist ein kleines Kombinations‑ und Kartenmanagementspiel, in dem die Spielenden ihre „Tanzfläche“ aus Karten aufbauen und choreografische Sequenzen ausspielen. Jede Karte zeigt einen Tanzschritt oder eine Aktion: neue Karten ziehen, die eigene Auslage erneuern oder andere Personen unterbrechen. Die Partie endet, sobald die Karte End of the Party aufgedeckt wird und eine letzte Runde eingeleitet ist.

Punkte entstehen durch geschickt kombinierte Tanzzüge und das Stören der Abläufe anderer Personen. Wer am Ende die höchste Punktzahl erreicht, gewinnt die Party. Let’s Dance gehört zur Pocket‑Reihe von Devir und ist damit ein leicht transportierbares und schnell erklärtes Spiel.

Nascard

Autoren: Guillem Coll, Ferran Renalias ◾ Grafik: Meeple Foundry, Carlos Ureta ◾ Anzahl: 1-6 ◾ Dauer: 30-45◾ Alter: 8

Nascard ist ein kompaktes Rennspiel für eine bis sechs Personen, das über zwei Runden einer NASCAR‑Strecke gespielt wird. Die Spielenden steuern ihr Fahrzeug ausschließlich über Handkarten und müssen Geschwindigkeit, Reifenverschleiß und Treibstoffverbrauch im Gleichgewicht halten. Jede Karte steht für eine Fahrweise: Die Trumpffarbe ermöglicht aggressives Fahren mit großen Fortschritten, andere Farben erlauben taktische Züge mit kleineren Bewegungen, aber dafür mit nützlichen Boni. Alternativ kann ein Boxenstopp gewählt werden, um die eigene Hand aufzufrischen.

Die Partie endet, sobald die Ziellinie nach zwei Runden überquert ist. Wer sein Kartendeck am effektivsten nutzt und die Strecke am schnellsten bewältigt, gewinnt das Rennen. Nascard gehört zur Pocket‑Reihe von Devir und ist damit leicht transportierbar und schnell erklärt.

Rock Hard 1977: Ear Candy

Autorin: Jackie Fox ◾ Grafik: Jennifer Giner ◾ Anzahl: 2-5 ◾ Dauer: 55-100◾ Alter: 14

Rock Hard 1977: Ear Candy erweitert das Grundspiel um das Schreiben und Promoten von Singles, die über Life‑Experience‑Karten verschiedenen Musikstilen zugeordnet werden. Durch Promotion steigen die Spielenden auf der neuen Hit List auf, einer zusätzlichen öffentlichen Wertungsleiste, die Fame generiert und am Spielende Bonuspunkte vergibt. Zudem führt die Erweiterung Rockets als neue Ressource ein, die Punkte bringt und bestimmte Ziele erleichtert.

Ear Candy ergänzt das Spiel um neue Charaktere, Manager, Candy‑Typen und zusätzliche Karten für alle Decks. Beim Schreiben und Promoten von Singles werden Stil‑Symbole genutzt, die den Songtyp bestimmen; das Indie‑Promo‑Hiring erlaubt es, Singles zu flippen und auf der Hit List vorzurücken. Wer den „Sizzling“ Song Style der aktuellen Runde trifft, erhält Rocket‑Boni. Am Ende erhalten die Spielenden Fame für ihre Position auf der Hit List und für gesammelte Rockets.

Shugendo

Autoren: Alessandro Cuneo, Simone Luciani ◾ Grafik: Jorge Monlongo ◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 50-60 ◾ Alter: 14

Shugendō ist ein strategisches Deck‑Building‑Spiel, in dem die Spielenden die Ausbreitung ihres Hofes am Rand eines mystischen Waldes steuern. Jede Entscheidung beeinflusst das Gleichgewicht zwischen menschlicher Expansion und den Yokai, jenen Waldgeistern, deren Unruhe den eigenen Fortschritt behindern kann. Ziel ist es, Einfluss zu gewinnen, neue Siedler anzuziehen und durch geschickte Planung Siegpunkte zu sammeln.

Jede Person besitzt ein eigenes Startdeck, das im Verlauf der Partie durch stärkere Siedlerkarten verbessert wird. Eine Runde besteht aus drei Phasen: Aufdecken, Aktion und Rekrutierung. Beim Aufdecken werden Karten so lange enthüllt, bis man freiwillig stoppt – oder „explodiert“, wenn sieben oder mehr Yokai‑Symbole sichtbar werden. In diesem Fall steht nur entweder die Aktions‑ oder die Rekrutierungsphase zur Verfügung.

In der Aktionsphase erhöhen die Spielenden ihre Leisten basierend auf den aufgedeckten Karten und führen eine der Hauptaktionen aus: Erkunden, Expandieren oder Entwickeln. In der Rekrutierungsphase erhalten sie Boni aus den aufgedeckten Karten und nehmen neue Siedler aus freigeschalteten Epochen in ihr Deck. Wer sein Deck am effektivsten verbessert und die eigenen Leisten optimal entwickelt, erzielt die meisten Siegpunkte und gewinnt die Partie.

The White Castle: Bōeki

Autor: Sjoerd van der Linde ◾ Grafik: Justine Chalieux ◾ Anzahl: 1+ ◾ Dauer: 10 Stunden+◾ Alter: 12

The White Castle: Bōeki erweitert Die Weiße Burg um neue Möglichkeiten, den eigenen Clan zu entwickeln, und ist sowohl mit dem Grundspiel als auch mit der Tee-Zeremonie Erweiterung kompatibel. Diese Erweiterung führt neue Module ein. Unter Anderem Privileg Karten und Daimyo Geschenke. Privileg Karten werden entlang der Jahreszeiten-Leiste freigeschaltet und verändern bestimmte Anforderungen oder Kosten, etwa bei Würfelwürfen oder Aktionen. Daimyo‑Geschenke werden zu Spielbeginn gewählt und bieten Endspiel‑Ziele, die nur gewertet werden, wenn die entsprechende Position auf der Zeitleiste erreicht wurde.

Zusätzlich kommen neue Plättchen und Karten ins Spiel, die den Aufbau leicht verändern und zusätzliche strategische Optionen eröffnen. Wer die neuen Boni geschickt nutzt, die Zeitleiste optimal voranschreitet und die eigenen Ziele erfüllt, stärkt den Einfluss des eigenen Clans und verbessert die Chancen auf den Sieg

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Most Popular

Recent Comments