Autoreninterview: Inka und Markus Brand zu Burgenland

BurgenlandDas Spiel Burgenland von Inka und Markus Brand wurde gerade im Ravensburger Verlag veröffentlich und ist schon in den ersten Geschäften erhältlich. Netterweise haben sich die beiden Autoren der BRETTSPIELBOX zur Beantwortung einiger Fragen bereitgestellt. Dabei haben Sie uns auch verraten, was es in 2014 neues geben wird.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Zeit.

Zu Burgenland:

BRETTSPIELBOX: Wie kamen Sie zur Idee von Burgenland?
imbrandInka und Markus Brand: Wir wollten einfach gerne mal ein Spiel machen, in dem es nicht darum geht Siegpunkte zu sammeln. Bei unseren Überlegungen dazu sind wir ziemlich schnell auf Bauteile gekommen, die man loswerden muss. Das schien ein schönes Spielziel zu sein, zudem wir dann ein passendes Thema gesucht haben. Bei uns war das noch eine Landschaft auf deren Wegen man verschiedene Gebäude gebaut hat,  das Thema „Burgen“ wurde dann letztlich vom Verlag gewählt.

BRETTSPIELBOX: Wie lange hat es gedauert, das Spiel von der Idee bis zum getesteten Prototyp zu entwickeln?
Inka und Markus Brand: Das ging relativ schnell. Am ersten Prototyp zu „Burgenland“ haben wir in etwa 3 Monate gearbeitet. Nachdem wir die Zusage von Ravensburger hatten gingen die Arbeit und das Testen natürlich noch weiter. In enger Zusammenarbeit mit unserem Redakteur Stefan Brück hat sich  natürlich  noch einiges verändert, bis es zur nun veröffentlichten Version kam.

BRETTSPIELBOX: Was ist aus Ihrer Sicht der besondere Reiz an diesem Spiel?
Inka und Markus Brand: Den Reiz sehen wir in der Aufgabenstellung, als erstes seine Bauteile loszuwerden. Da alle Spieler ihr Material hinter dem Sichtschirm haben, wird das Spiel schnell spannend. Man kann nur erahnen wie gut man dasteht und ob es einem gelingt als erster fertig zu werden. Außerdem werden die benötigten Bauplätze in den einzelnen Burgen schnell knapp. Wenn man die richtigen Karten zum Bauen auf der Hand hat, fiebert man richtig mit ob der passende Bauplatz überhaupt noch frei ist,  bis man wieder an die Reihe kommt. Und auch  die Boni der Bauplätze sind nicht unwichtig. Immer wieder müssen die Spieler kleine Entscheidungen treffen. Und doch ist es kein komplexes Spiel, im Gegenteil…eine Partie ist in 45 Minuten gespielt und bringt die ganze Familie an den Tisch.  

Ausblick: Und was kommt noch?

BRETTSPIELBOX: Können Sie schon einen Ausblick auf Ihre Neuheiten wagen und etwas verraten?
Inka und Markus Brand: Im Sommer (Anmerkung der Redaktion: August 2014) wird es die zweite Erweiterung zu unserem Spiel „Village“ geben. In „Village Port“ geht es auf Reisen zu entlegenen Inseln. Dort können die Spieler missionieren, Schätze heben und seltene Waren mit auf den Heimweg ins Dorf nehmen. In Essen werden wir  zudem zwei Spiele in der neuen  „Smartplay „-Reihe von Ravensburger veröffentlichen. „Yes or kNow“ ist ein Quizspiel, „das magische Museum“ ein kooperatives Abenteuerspiel. Letzteres haben wir in enger Zusammenarbeit mit der Agentur Zeitland entwickelt.

Allgemein

BRETTSPIELBOX: Welchen besonderen Tipp haben Sie für angehende Spielautoren?
Inka und Markus Brand: Das ist immer eine schwierige Frage. Im Grunde können wir nur dazu raten, die Prototypen ausreichend zu testen – auch außerhalb des Freundeskreises. Wenn das Spiel dann erst mal „fertig“ ist, sollte man ein Spieleautorentreffen oder die Messe in Essen besuchen. In einem persönlichen Gespräch mit dem Redakteur kann man sein Spiel am besten vorstellen und auch gleich erste Fragen beantworten.   

BRETTSPIELBOX: Was spielen Sie derzeit selbst am liebsten (Spiele, die nicht aus Ihrer Feder kommen?)
Inka und Markus Brand: Robinson Crusoe, Times  up, Die Legenden von Andor und ganz neu: Helios. Letzteres ist noch gar nicht erschienen, aber wir sind bereits in den Genuss gekommen, eine Vorab-Version spielen zu dürfen. 

BRETTSPIELBOX: Vielen Dank für das Interview

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