Der verzauberte Turm

Werden wir verzaubert?der verzauberte turm

GESAMTNOTE: 5,9

Material: 07 • Einstieg: 09
Spielgefühl: 06 • Langzeitspaß: 04

Das Spiel

Hilf der Prinzessin aus dem verzauberten Turm und komme dem Zauberer zuvor.

Ein wunderschön gestaltetes Spiel, was leider dem Dauerspieltest schon aber der dritten Runde nicht mehr standhält. So lautet das ernüchternde Fazit.

 

Zum Spiel: Ein Spieler (der Zauberer) versteckt den Schlüssel in einer der 16 Mulden des Spielbrettes, während sich die anderen (das Team Robin) die Augen zuhalten. Nun wird gewürfelt, um den Vorsprung von 8 Feldern vor dem Zauberer zu verteidigen und als erstes den Schlüssel unter einem der durch Plättchen verdeckten Mulden zu finden (Schlüssel und Figur sind magnetisch). Wer den Schlüssel als erstes findet, darf ihn in einem der 6 Schlüssellöcher des Turms zur Errettung der Prinzessin ausprobieren. Passt der Schlüssel, ist die Prinzessin befreit (Team Robin) oder für immer verloren (Zauberer), passt er nicht, so geht das Spiel wieder von vorn los.

 

Durch diesen Wiederholungsfaktor verliert das Spiel sehr schnell seinen Reiz, da die Glückskomponente sehr entscheidend ist. Für Kinder des Alters 6 und größer verlieren aufgrund der geringen Herausforderung leider sehr schnell die Lust. An dieser Stelle wäre es nicht meine Wahl für das Kinderspiel des Jahres gewesen, auch wenn ich die beiden Autoren für Ihre anderen Spiele sehr schätze.

Autor: Inka und Markus Brand • Grafiker: Rolf Vogt • Verlag: Drei Magier Spiele • Jahr: 2013
spieler2-4 Spieler • alterab 5 Jahren • zeitca. 15-30 Minuten

derverzturm2Material – 07

Das Material besteht aus der Brettspielbox (es scheint ein Trend bei Kinderspielen zu sein, diese in das Spiel einzubinden), dem Turm mit Schließmechanismus, 2 Metall-Schlüssel, 1 Symbol-, 1 Zahlenwürfel und 3 Figuren (Robin, Zauberer und Prinzessin; letztere leider aus Plastik), 1 großer und kleiner Spielplan, 16 Plättchen für die Verstecke sowie eine multisprachliche Spielanleitung. Von der Optik ist das Spiel sehr schön gelungen.

Einstieg – 09

Der Einstieg gelingt durch die gut strukturierte Spielanleitung sowie den sehr einfachen Spielmechanismus ohne große Probleme. Einzig das Blättern in der mehrsprachigen Spielanleitung (5 Sprachen auf allen Seiten) nervt ein wenig. Zwei Seiten je Sprache wären besser gewesen.

Spielgefühl – 06

Tja. Das erste Spiel ist noch ganz ok. Die Kinder haben den meisten Spaß jedoch daran nicht den Schlüssel zu finden sondern ihn vor den anderen zu verstecken. Dann ist alles nur eine Frage des Glücks, d.h. würfelt man genügend hohe Zahlen und geht man rechts oder links. Während Robin im Blindflug über die Mulden hetzt, versucht der Zauberer (der ja weiß wo sich der Schlüssel befindet) den Vorsprung von Robin (8 Felder) aufzuholen. Meistens begegnen sich die Figuren kurz vor dem Loch und nun zählt nur noch der Würfel rot oder blau (d.h. wer darf zu erst setzen). Wird der Schlüssel in einer der vorderen Mulden versenkt und Robin rennt am Anfang vorbei, so hat er nie wieder eine Chance als erster an den Schlüssel zu kommen. Der einzig verbliebene Reiz besteht dann nur noch im Merken welches Schlüsselloch des Turmes noch nicht ausprobiert wurde.

Langzeitspaß – 04

Leider stand das Spiel schnell wieder in der Ecke. Während Kleinkinder das Verstecken noch großartig fanden, ist für die Kinder ab 6 der Reiz aufgrund der sehr niedrigen Herausforderung schnell verflogen. Schade eigentlich, da wäre mehr drin gewesen.

Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu Drei Magier Spiele):

strategie0  Glueck100  interaktion60

genre-kinder genre-würfel

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wir haben uns das Spiel auch gekauft. Es wird zwar regelmäßig ausgepackt und gespielt, aber so richtig Spaß macht es nur der Kleinen. Die Größeren bevorzugen das magische Labyrinth, das auch ein Merkspiel ist und von Drei Magier Spiele ist.

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