Mittwoch, Juli 24, 2024
StartJahr2022REVIEW | Rezension Brettspiel - EXIT - Das verschwinden des Sherlock Holmes

REVIEW | Rezension Brettspiel – EXIT – Das verschwinden des Sherlock Holmes

Ein neuer EXIT Fall im Fortgeschrittenen Level wartet auf uns und dieses Mal ist Sherlock Holmes untergetaucht, weil er verdächtigt wird, Ignatius Loyde ermordet zu haben.

Sherlock Holmes braucht Hilfe! Angeblich hat der berühmte Detektiv den Schriftsteller Ignatius Loyde ermordet und musste untertauchen. Wie konnte er zum Hauptverdächtigen in diesem Mordfall werden? Und welche Rolle spielt Moriarty? 

Da werden wir gerufen, um gemeinsam mit Dr. Watson diesen Dingen nachzugehen und ggf. richtig zu stellen.


SPIELBESCHREIBUNG

EXIT – Das verschwinden des Sherlock Holmes ist ein Fall, bei dem wir nicht wie bei den Anfängerfällen durch die verschiedenen Rätsel geführt werden, sondern verschiedene parallel zu lösen haben.

Als Detektive bekommen wir immer wieder versteckte Hinweise vom untergetauchten Sherlock Holmes, der wiederum seinerseits versucht seine Unschuld zu beweisen.

Wie in den bisherigen EXIT-Spielen erhalten die Spieler eine Decodierscheibe, ein Storybuch, besondere Teile sowie Rätsel- und Lösungskarten zum Start des Spiels zur Verfügung. Dazu gibt es – wie wir es schon aus dem Western EXIT – Entführung in Fortune City kennen – verschiedene Orte in Blättern, zu denen wir nach und nach hingeführt werden.

Wieder gilt es zehn verschiedene Rätsel zu lösen, um ans Ziel zu gelangen.

Es ist weiterhin alles erlaubt. Das Material kann beschriftet, gefaltet oder zerschnitten werden, um den einzelnen Lösungen näher zu kommen. Ziel ist es, in jedem der Rätsel drei Zahlen zu ermitteln und diese in die richtige Reihenfolge auf der Codierscheibe zu bringen. Dann geht es zum nächsten Rätsel.

Sollte man mal nicht weiter wissen, gibt es die bekannten Hilfekarten bis hin zur Lösung.



AUTOREN: Inka und Markus Brand ■ GRAFIKER: Martin Hoffmann und Claus Stephan
VERLAG: Kosmos Verlag ■ ERSCHEINUNGSJAHR: 2022

spieler

1-4 Spieler

alter

ab 12 Jahren

zeit

ca. 45-90 Minuten

Spielregeln (ext. Link zu Kosmos)


SPIELGEFÜHL

Dieser Fall hat uns im Vergleich zum Letzten deutlich stärker herausgefordert. Während einzelne Rätsel trotz Herausforderung gut zu lösen waren, haben wir uns dennoch etwas schwerer getan.

Nicht immer war es trotz netter Gimmicks sofort lösbar (z.B. Schubladen, Park). Dieses war mitunter etwas frustrierend und ärgerlich. Somit kommt das Spiel an der ein oder anderen Stelle etwas ins Stocken.

Dennoch kommt die Geschichte sehr gut rüber und man fühlt sich in das London aus den Sherlock Holmes Romanen zurückversetzt. Dieses liegt auch an den verschiedenen Orten, die man im Rahmen des Falls aufsucht. Dabei muss man immer wieder aufmerksam durch die verschiedenen Räumlichkeiten gehen, um das ein oder andere Rätsel „übergreifend“ zu lösen. Für das Flair im Spiel sorgt auch der Austausch mit Sherlock über die vielen verschiedenen Nachrichten.

Spannend auch weiterhin, dass es immer wieder neue Arten von Rätseln gibt, die man in einen EXIT-Fall integrieren kann.

Die sonst üblichen 60-70 Minuten haben wir deutlich gerissen.

Das Spiel haben wir zu zweit gelöst, kann mir vorstellen, dass es mit noch mehr Spielenden etwas zu wuselig bei den verschiedenen Rätseln am Spieltisch zugehen kann.


Zusammenfassung

Das „immer mal wieder“ bezieht sich natürlich nicht auf die Wiederspielbarkeit, die ist nicht gegeben, sondern auf den Fall insgesamt. Sherlock Holmes ist kein schlechter Fall, aber gehört aus meiner Sicht nicht zu den stärksten der Reihe.

  • Schöne Geschichte. Thematisch wieder gut umgesetzt.
  • Tolle Aufmachung
  • Viele neuartige Rätselkonstruktionen
  • nur einmal nutzbar
  • einige Rätsel nicht optimal lösbar

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