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Freitag, Juni 18, 2021
StartRezensionKinderspielScotland Yard Junior

Scotland Yard Junior

Suche (errate) Mr. Xscotland yard junior

GESAMTNOTE: 5,1

Material: 05 • Einstieg: 10
Spielgefühl: 05 • Langzeitspaß: 03

Das Spiel

Such- und Findespiel mit Materialfehlern.

Zum Spiel: Mister X wird von 1-2 Detektiven von Scotland Yard in London beschattet. Mittels des Einsatzes von vier verschiedenen Tickets (Taxi, Bus, Schiff, U-Bahn) versucht er diesen zu entkommen. Dazu sucht er zunächst sein Verkehrsmittel (man darf auch stehenbleiben und keins wählen) aus und hält dieses in der Hand. Anschließend beraten sich die Detektive und legen ihre jeweilige Wahl auf den Tisch. Dann öffnet Mister X seine Hand und die Figuren werden auf dem Spielplan verzogen. Treffen dabei die Detektive auf Mister X, so erhalten sie einen Erfolgs-Chip. Anderfalls darf sich Mister X einen nehmen.

Mister X gewinnt das Spiel, wenn er 9mal entkommt. Die Detektive, wenn Sie Mister X 3mal erwischen. Spielen vier Spieler mit kommt Mr. X junior ins Spiel, der genauso funktioniert wie Mr. X (nur mit zweiter Spielfigur).

Kinderspiel mit hohem Such- (nicht Sucht)faktor.
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Autor: Michael Schacht • Grafiker: Michael Menzel, Thomas Haubold • Verlag: Ravensburger Verlag • Jahr: 2015
spieler2-4 Spieler • alterab 6 Jahren • zeitca. 20 Minuten

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Material – 05

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 1 Spielplan, 4 Spielfiguren, 16 Tickets, 12 Erfolgs-Chips, 2 Ablagetafeln, 2 Mister X Sichtschirme

Auch wenn der Spielplan schön illustriert ist und das Mr X-Gefühl des Originals gut wieder gibt, muß ich deutliche Abstriche machen. Die Kinder haben leider bei aller Aufregung schwitzige Hände. Bereits nach dem ersten Spiel sahen daher die Tickets nicht mehr ansehnlich sondern aufgequollen aus (insbesondere wenn Sie Mr. X waren). Hier hätte man besser Holz- oder Plastikmarker gewählt.

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Einstieg – 10

Einstieg gelingt schnell. Anleitung ist verständlich geschrieben. Keine größeren Vorbereitungen und Probleme.

IMG_1799Spielgefühl – 05

Das Spiel geht mehr ins psychologische, denn in ein taktisches Spiel hinein. Man muß sich in den Gegner hineinversetzen und überlegen, für welches Transportmittel sich dieser entscheidet. Dieses macht man maximal 12mal bis der Sieger feststeht. Da dieses das einzigste Element des Spiels ist, hat mich sowie die beteiligten Kinder das Spiel leider nicht so angesprochen. Viele Kinder denken nicht in dieser Kategorie, sondern raten eher. Da an jeder Station mindestens vier Möglichkeiten des Fortbewegens sind (inkl. Stehenbleiben) ist die Wahrscheinlichkeit dann eben nur bei 25% richtig zu liegen. Frust!

Positiv ist sicherlich die Interaktion zwischen den beiden Detektiven, die sich bzgl. ihrer Suche absprechen und beraten müssen. Die einzige Möglichkeit, um Mister X tatsächlich zu erwischen. Hier ist Teamarbeit gefragt. Trifft nicht auf Mister X und seinen Gehilfen zu (würden sich sonst verraten).

Auch wenn ich es verstehe, dass man Mister X dreimal erwischen muß, um ein ausgeglichenes Spielerlebnis herzustellen, leidet letzteres an dieser Logik. Denn die Polizei verhaftet einen „Verbrecher“ ja auch nicht dreimal hintereinander. Ist auch Kindern etwas schwieriger zu vermitteln.

IMG_1800Langzeitspaß – 03

Unanhängig, dass das Spielmaterial ggf. auf die Dauer etwas unansehnlich wird, ist der Wiederspielfaktor eher begrenzt. Bereits nach zwei Partien war eher überreden angesagt. Dazu hat eigentlich nur Mister X gewonnen, da es doch ein großes Glücksspiel für die Detektive ist, Mister X zu finden. Schade!

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Spielregeln (ext. Link):

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strategie40 Glueck60 interaktion80

genre-kinder

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