LEO muss zum Friseur

Kooperatives Memoryspiel mit großem Spannungs- und Suchtfaktor Ein Spiel was genau zwischen Kinder- und Familienspiel liegt und beide Zielgruppen begeistert, da es auch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt. Wer zunächst denkt, er hat wieder mal nur das nächste Kindermemoryspiel vor sich, ist getäuscht. Denn Leo hat es in sich und überzeugt durch Geschwindigkeit und Emotion.

Pandemic Legacy

Vernichten, rummalen, bekleben – alles erlaubt Eigentlich hüten Spieler ihre spielerischen Heiligtümer wie einen Schatz. Da werden Karten in Schutzhüllen gepackt, alles sorgfältig in Zip-Tüten untergebracht; alles damit das gute Stück möglichst viele Spiele überdauert. Nicht so hier. Bei Pandemic Legacy kann man davon ausgehen, dass am Ende der Spielserie, das Spiel nicht mehr das ist, was wir zu Beginn der ersten Partie ausgepackt haben. Und danach taugt es nur noch sehr begrenzt zum Einsatz für weitere Spiele. Aber zum Glück vergehen zwischen Start und Ende dieser Reise 12 – 24 Partien und einige Stunden Spielvergnügen. Einziger Haken: Das Spiel ist aktuell ausverkauft!

Mein Schatz

Mein Schatz ist noch nicht groß genug …daher bleibe ich noch ein wenig in der Höhle. Aber wehe wenn der Ork kommt. So oder ähnlich wird sich der ein oder andere Zwerg seine Gedanken machen. Mein Schatz ist das Erstlingswerk aus dem Hause Igel Spiele, einem jungen Verlag, der erst im letzten Jahr gegründet wurde und ein vielversprechendes kleines Spiel an den Start gebracht hat.

Rome: Rise to Power

An die Spitze Roms Ein Spiel mit einem geschütztem Spielsystem (hier: „Rise to Power“) macht mich erst einmal neugierig: Was sich dahinter wohl befinden mag. Das ganze im Setting eines Oberhauptes einer austrebender Aristokratenfamilien, in der emporstrebenden Römischen Republik. Auf Kickstarter war das Spiel im dritten Quartal des letzten Jahres und wurde von 300 Unterstützern mit 14 Tausend Dollar erfolgreich finanziert.

Schnapp den Sack

Wo ist die Klingel? oder Halli Galli für Fortgeschrittene. Bei Halli Galli 2.0 müssen alle vier beteiligten Säcke im Blick gehalten werden. Rechnen und Tempo legen noch eine Spur zu. Da fällt des Fehlen der Klingel gar nicht auf. Das Cover des Spiels empfinde ich übrigens eher abschreckend denn anziehend. Aber man sollte sich das Spiel mal anschauen, wenn man Halli Galli mag.

Epix

Retro ist in 8 Bit Grafiken bekommen bei den Gamern ein Revival. Gleiches ist seit letztem Jahr auch in der Brettspielszene ein zartes Pflänzchen. Neben der neuen Serie bei Pegasus mit Pixel Tactics und Boxx Monster haben auch der französische Verlag Ferti mit dem Heidelberger Spielverlag ein Spiel aus dieser Ecke herausgebracht. 

Schatz der 13 Inseln

Fingerspitzengefühl gefragt Wir sind Luftschifffahrer auf Erkundungstour und müssen uns auf einem großen Plan von Insel zu Insel bewegen um unbekanntes zu entdecken. Das ganze blind und nur mit einem Finger. Doch Nebel, Klippen und Vulkane müssen geschickt umschifft werden. Einmal nicht aufgepasst und unser Luftschiff nimmt Schaden.

Portale von Molthar

Mystisches Punktesammeln Bringe den Frieden zurück nach Molthar, der durch einen Schwarzmagier zerstört wurde. Da die Welt nun aus dem Gleichgewicht geraten ist, müssen wir als wackere Recken antreten, um uns würdig erweisen, im Kampf gegen Ufried zu bestehen. Dieses können wir nicht allein schaffen, also benötigen wir Gefährten, die jedoch ihren Lohn einfordern.

7 Wonders Duel

Das Duell um die Weltwunder 7 Wonders vorzustellen braucht man eigentlich nicht. Der Vorteil des Preisträgers Kennerspiel 2011 bestand neben einem gut gelungenem Spiel mit Kartendraftmechanismus bislang in der guten Spielbarkeit gerade bei größeren Gruppen. Nun hat sich Autor Antoine Bauza den ebenso bekannten Bruno Cathala als Co-Autor ins Boot geholt und die Anzahl der Teilnehmer auf zwei Spieler reduziert. Das 7 Wonders Duel auf ein messerscharfes Duell hinausläuft, konnte ich in einigen Partien teilweise „leidvoll“ erfahren.

Die holde Isolde

Kurzweiliges Ritterspiel mit einfachem Einstieg Kaum ein Spiel ist wegen seines Titels so häufig in 2015 genannt, besprochen und verschmäht worden wie „Die holde Isolde„. Meine These ist die eines gelungenen Marketing-Gag. Der Schmidtspiele Verlag hat es einfach clever gemacht. Genauso wie jedem die ultraschlechte Fernsehwerbung von Ferrero für sämtliche Kinder… Produkte im Kopf bleibt, so verbleibt „Die holde Isolde“ in den Hirnen diverser Spielefans. Auch „schlechte“ Werbung ist Werbung und man bleibt im Gespräch. Man redet einfach drüber. Und genauso wie beim berühmten Vorbild, ist der (Spiel)Genuß deutlich besser als das Gefühl, wenn man mit der Werbung oder dem Titel konfrontiert wird… Alles andere an Erklärung würde ich jetzt … Weiterlesen →

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