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Brettspiel Neuheiten – Herbst 2026: HABA

HABA hat in diesem Jahr extrem viele Neuheiten im Gepäck. Darunter neben vielen Eigenentwicklungen auch sehr viele Lokalisierungen. Damit beschreitet HABA eine komplette Neuausrichtung seines Brettspielbereichs.

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Programm: SPIEL.Talks ■ Deutscher Spielepreis ■ Meet n Play ■ FairPlay ScoutAktion ■ Beeple Talk „Road to Essen 2026“

BigWig – Trick the Gods!

Autoren: Dominik Artefex, Mario Mittermüller ◾ Grafik: Christian Bögle ◾ Anzahl: 2–6 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

Bei BigWig wählen alle gleichzeitig und verdeckt eine Karte aus ihrer Hand. Eine Wertungskarte legt fest, welche Farben in der aktuellen Runde Trumpf sind und wie viele Siegpunkte vergeben werden. Bei einem Gleichstand wandert die Belohnung unter den Altar und kann damit in späteren Runden noch gewonnen werden. Über die Holmgang-Karten darf die aktuell schwächste Person andere zu einem Duell herausfordern und dabei auch die angesammelten Belohnungen unter dem Altar gewinnen. Sonderkarten verändern einzelne Regeln, während über Mímirs Brunnen Karten abgegeben werden können, um neue nachzuziehen.

Nach dem vierten Holmgang endet die Partie und die gesammelten Siegpunkte entscheiden.

Autor ist der bekannte TikToker Dominik Artefex.

GRIZZO – Fish your luck!

Autoren: Sebastian Ziege ◾ Grafik: Christian Bögle ◾ Anzahl: 2–5 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

In GRIZZO versuchen die Spielenden, möglichst viele und wertvolle Lachse aus dem Fluss zu holen. Im eigenen Zug werden nach und nach Karten gesammelt, wobei nach jeder Karte entschieden werden muss, ob die bisherige Beute gesichert oder weitergefischt wird. Wer weitermacht, kann den Wert des Fangs erhöhen, riskiert aber, ihn wieder zu verlieren.

Die 100 Karten sind doppelseitig und zeigen unter anderem Werte von −2 bis +3, Multiplikatoren sowie STOP-Symbole. Dadurch kann sich die Einschätzung einer bereits sichtbaren Karte beim Aufdecken verändern. In dem Spiel kommen die Mechanismen wie Push-your-Luck, Set Collection und Open Drafting vor. Am Ende entscheidet der Wert der gesicherten Beute. 

Kilauea

Autoren: David Bernal, Ferran Renalias ◾ Grafik: Eduardo García Gregorio ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 60 Minuten ◾ Alter: ab 10 Jahren. 

In Kilauea errichten die Spielenden Tiki-Säulen zu Ehren der Vulkangöttin Pele. Im eigenen Zug werden entweder Tikis aus den Wäldern genommen oder auf dem Vulkan beziehungsweise der persönlichen Insel gebaut. Dabei gibt es vier Farben, deren Verteilung sowohl auf dem gemeinsamen Vulkan als auch auf der eigenen Insel wichtig ist.

Sobald der erste und später der dritte Wald geleert wurden, kommt es zu einer Wertung. Für jeden Bereich des Vulkans wird der aktuelle Wert einer Farbe mit der Anzahl entsprechender Tikis im zugehörigen Bereich der eigenen Insel verbunden. Dadurch können Platzierungen auf dem gemeinsamen Spielplan den Wert der eigenen Auslage verändern. 

Molecools

Autoren: Michiel de Wit ◾ Grafik: Valentina Moscon ◾ Anzahl: 2–5 ◾ Dauer: ca. 15 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

In Molecools werden nummerierte Elementkarten aus den Bereichen Luft, Wasser, Feuer, Erde, Elektrizität und Metall miteinander kombiniert. Zur Verfügung stehen die Aktionen Teilen, Verbinden, Aufladen und Verschmelzen, mit denen Gruppen aufgeteilt, Karten zu höheren Werten zusammengeführt oder neue Karten auf die Hand genommen werden. Bestimmte Sets beziehungsweise vollständige Elementfolgen können anschließend zu Punktekarten verschmolzen werden. Ziel ist es, auf diese Weise als erste Person einen Gesamtwert von mindestens 21 Punkten zu erreichen. Die Handkarten müssen deshalb sowohl für aktuelle Kombinationen als auch für spätere Verschmelzungen eingesetzt werden.

Monster Max

Autoren: Patrice le Quérré ◾ Grafik: Simone Krüger ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 15 Minuten ◾ Alter: ab 5 Jahren.

Bei Monster Max besitzt jede Person einen eigenen Satz aus sechs Monsterteilen. Zu Beginn einer Runde wird eine Karte aufgedeckt, die zeigt, wie Monster Max diesmal zusammengesetzt werden muss. Alle versuchen gleichzeitig, dieses Bild mit den eigenen Teilen möglichst genau nachzubauen. Dabei zählen nicht nur die richtigen Körperteile, sondern auch Seite, Position und Ausrichtung; manche Vorlagen bestehen zudem nur aus fünf statt sechs Teilen. Wer glaubt, fertig zu sein, schlägt auf die Monsterkarte und beendet damit die Bauphase. Anschließend werden alle Monster überprüft und die Person mit den meisten korrekt platzierten Teilen erhält die Karte. Wer zuerst fünf Monsterkarten gesammelt hat, gewinnt. 

Orbita

Autoren: Geonil ◾ Grafik: Doming ◾ Anzahl: 2 ◾ Dauer: ca. 15 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

In Orbita konkurrieren zwei Personen um den Einfluss auf vier Planeten. Pro Runde werden ein bis drei Karten eines einzigen Planeten ausgespielt, wodurch dessen Marker auf seiner Umlaufbahn weiterbewegt wird. Der höher stehende Planet entscheidet die Runde, und die Person, die ihn bewegt hat, nimmt die ausgespielten Karten an sich. Die Reihenfolge der Karten auf der eigenen Hand darf während der Partie nicht verändert werden. Am Ende werden die gesammelten Karten für jeden Planeten getrennt verglichen: Die Person mit weniger Karten gibt diese dem Gegenüber, wo sie zu Punkten werden. Deshalb ist ein knapper Vorsprung häufig günstiger als eine große Mehrheit.

Pets on Mars

Autoren: Carlo A. Rossi ◾ Grafik: Thies Schwarz ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 6 Jahren. 

Pets on Mars ist ein kooperatives Spiel, in dem vier tierische Raumfahrende ihre Ausrüstung zum Mars transportieren wollen. Dafür werden verschiedene Gepäckstücke wie Snack-Automat, Alien-Übersetzer oder Trainingsgerät in die Raketen gepackt. Die Laderäume besitzen jedoch nur begrenzt Platz, sodass die Teile räumlich passend angeordnet werden müssen. Eine Überladung kostet Treibstoff, von dem der Gruppe nur ein begrenzter Vorrat zur Verfügung steht. Auf dem Mars wird das transportierte Gepäck anschließend für die jeweilige Mission benötigt. Neun Missionskarten verändern die Anforderungen von Partie zu Partie. Die Gruppe gewinnt gemeinsam, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt, bevor der Treibstoff aufgebraucht ist. 

Das Phantom der Oper

Autoren: Geonil ◾ Grafik: Morwen Cloastre ◾ Anzahl: 2 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

Das Phantom der Oper ist ein asymmetrisches Stichspiel für zwei Personen. Eine Seite übernimmt das Phantom und versucht, innerhalb von zwei Runden eine vorgegebene Partitur zu vervollständigen, während Christine genau dies verhindern will. Jede Runde besteht aus zehn Stichen, bei denen Farbe bedient werden muss und zusätzlich Trumpf- sowie Supertrumpffarben eine Rolle spielen. Das Phantom muss bestimmte Stiche entsprechend der Vorgaben auf dem Notenblatt gewinnen oder verlieren. Die „Zahl auf dem Siegel“ kann unter anderem einen Kartentausch und besondere Wertungssituationen auslösen. Erfüllt das Phantom seine Partitur innerhalb der beiden Runden, gewinnt es; ansonsten gewinnt Christine. 

Sweet Shade

Autoren: Dmitrijus Babičius ◾ Grafik: Gediminas Akelaitis ◾ Anzahl: 2–6 ◾ Dauer: ca. 10 Minuten ◾ Alter: ab 5 Jahren.

In Sweet Shade suchen die Spielenden nach Süßigkeiten, die ein Vampir versteckt hat. Bei jedem Zug wird entschieden, mit wie vielen Würfeln gewürfelt werden soll. Mehr Würfel erhöhen die Chance, die benötigte Süßigkeit zu finden und auf dem eigenen Weg voranzukommen. Gleichzeitig steigt damit aber auch das Risiko, schwarze Katzen zu würfeln. Sobald die dritte schwarze Katze hinter dem Vampir liegt, hebt dieser seinen Kopf und überprüft, wer Pech hatte. Die Partie endet, wenn eine Person das letzte Feld ihres Weges erreicht oder nur noch eine Person im Spiel verblieben ist. 

The Mix

Autoren: Guime ◾ Grafik: Guime ◾ Anzahl: 1–4 ◾ Dauer: ca. 60–90 Minuten ◾ Alter: ab 14 Jahren.

In The Mix arbeiten die Spielenden als Mixologinnen und Mixologen (oder Barkeeper) in der Foxtrot Bar.

In jeder Runde werden die eigenen Figuren auf Aktionsfeldern eingesetzt und die zugehörigen Aktionen ausgeführt. So werden Zutaten gekauft, neue Rezepte erschlossen, Fähigkeiten verbessert und Bestellungen der Gäste erfüllt. Gleichzeitig lässt sich die eigene Bar ausbauen, wodurch weitere Möglichkeiten und Kapazitäten entstehen. Das Spiel verbindet Worker Placement mit Ressourcenmanagement und dem schrittweisen Aufbau einer eigenen Engine.

Sobald insgesamt 15 Bestellungen abgeschlossen wurden, endet die Partie. Gewonnen wird über die bis dahin gesammelten Siegpunkte.

Die HABA-Retailfassung enthält auch einen Solomodus. 

Das Spiel selbst war Teil einer Gamefound Kampagne mit 240 Tausend Euro Erlös.

Trüffel-Schnüffel

Autoren: Rudi Hoffmann ◾ Grafik: Monika Suska ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 15 Minuten ◾ Alter: ab 4 Jahren.

Bei Trüffel-Schnüffel bewegen die Spielenden ihre Schweine von Eiche zu Eiche und sammeln unterschiedliche Trüffel. Die Bewegung wird nicht ausgewürfelt: In der Mitte liegen Eichelplättchen verdeckt unter Laubhaufen, deren Positionen sich die Spielenden merken müssen. Im eigenen Zug wird ein Laubhaufen versetzt, ein Eichelplättchen aufgedeckt und das eigene Schwein entsprechend weit bewegt. Je nach Zielfeld darf anschließend eine Trüffel genommen, ein weiterer Zug ausgeführt oder ohne zusätzlichen Effekt weitergespielt werden.

Im Grundspiel gewinnt, wer zuerst vier unterschiedliche Trüffel gesammelt hat.

Zusätzliche Varianten verändern unter anderem das Sammeln und die Wertung der Trüffel sowie den Umgang mit den Laubhaufen.

Würfeldrachen

Autoren: Mads L. Brynnum ◾ Grafik: Gus Batts ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren.

Nach dem Würfelkönig gibt es nun die Würfeldrachen.

Würfeldrachen ist ein kooperatives Würfelspiel, in dem die Gruppe eine Stadt gegen Drachen verteidigt. Die Gegner kommen über drei kurze Wege auf die Stadt zu und müssen rechtzeitig besiegt werden. Im eigenen Zug werden Würfel geworfen und anschließend Würfel mit demselben Zahlenwert auf Drachenkarten eingesetzt. Jede Drachenkarte verlangt eine bestimmte Würfelbedingung, die gemeinsam erfüllt werden muss. Gelangen zu viele Drachen bis zur Stadt, verliert die Gruppe.

Zwölf Spruchrollen liefern zusätzliche Aktionen und können zwischen den Kämpfen freigeschaltet werden.

Neben einzelnen Partien gibt es eine kleine Kampagne, in der sechs Meisterdrachen in festgelegter Reihenfolge bekämpft werden und nach Erfolgen weitere Spruchrollen hinzukommen.

XOXO – Reihe

Autor aller drei Spiele: Thade Precht · Illustration: Christian Bögle · jeweils ca. 20 Min.

Mit XOXO startet HABA eine neue Kartenspielreihe, die zugleich ein gemeinsames kleines Geschichtenuniversum bildet. HABA bezeichnet es als XOXO Ludomatic Universe und verbindet darin asiatische Popkultur, Comic-Optik und drei mechanisch sehr unterschiedliche Kartenspiele. Figuren und Ereignisse der einzelnen Spiele hängen dabei miteinander zusammen: Die Winkekatzen aus Pow Mau, die Salarymen und die Yōkai tauchen in einer gemeinsamen Geschichte auf. Die Reihe soll 2027 mit weiteren Spielen fortgesetzt werden.

Pow Mau ist für zwei bis fünf Personen ausgelegt und greift das bekannte Mau-Mau-Prinzip auf. Die streitlustigen Winkekatzen versuchen, ihre Karten möglichst geschickt loszuwerden und dabei möglichst wenige Minuspunkte zu sammeln. Neben Zahlenkarten gibt es unter anderem Aussetzen, Richtungswechsel und Joker. Sets und Sonderkarten sorgen dafür, dass sich der Verlauf einer Runde schnell verändern kann.

Salaryman Madness richtet sich an zwei bis vier Personen und ist als schnelles Reaktions- und Zahlenspiel angelegt. Die Salarymen übernehmen ausgerechnet die Rolle von Buchmachern bei den Kämpfen der Winkekatzen und müssen unter Zeitdruck Wettscheine abarbeiten. Zum Material gehören 90 Wettscheine mit Zahlen- und Sonderkarten sowie acht Autogrammkarten. Wer im hektischen Durcheinander seine Wettscheine zuerst abgearbeitet hat, gewinnt.

Bei Yōkai Yen?!! geht es dagegen um Deduktion und Gedächtnis. Zwei bis vier Personen versuchen, als Erste ihr gesamtes Geld loszuwerden – ungewöhnlicherweise sehen sie ihre eigenen Karten dabei nicht selbst. Eine andere Person verwaltet die eigene Kartenhand, sodass Positionen und bereits bekannte Informationen im Gedächtnis behalten werden müssen. Karten oder Kombinationen müssen passend angesagt werden, um den vorherigen Spielzug zu übertreffen. Thematisch haben Lulu und ihre Yōkai ihr Geld bei den Kämpfen der Winkekatzen verloren und suchen nun nach einem Weg, endgültig pleitezugehen.

weitere Neuheiten:

  • Nature Erweiterungen

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