Vier Brettspiel Neuheiten gibt es von ZOCH zum Herbst 2026.

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Der Turm
Autoren: BLOB Factory (Luca Bellini, Carlo Emanuele Lanzavecchia, Walter Obert, Luca Borsa) ◾ Grafik: Oliver Richtberg ◾ Anzahl: 2–5 ◾ Dauer: ca. 15 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren
Der Turm besteht aus zehn übereinandergestapelten Etagen, in denen Edelsteine verborgen werden. Zu Beginn befinden sich bereits vier Edelsteine im Turm, die übrigen werden unter den Spielenden verteilt. Im eigenen Zug wird der Turm an einer beliebigen erlaubten Stelle geteilt. Befinden sich in der aufgedeckten Etage weniger Edelsteine als die dort angegebene Zahl, darf ein eigener Edelstein hineingelegt werden. Anschließend kann der Turm erneut geteilt werden, um einen weiteren Stein abzulegen, oder der Zug wird beendet. Wird eine Etage aufgedeckt, in der bereits genauso viele Edelsteine liegen wie angegeben, müssen sämtliche Edelsteine aus allen offenliegenden Etagen genommen werden. Nach dem Zug werden die Turmteile neu zusammengesetzt, wodurch sich die Positionen der Etagen verändern; wer den letzten eigenen Edelstein unterbringt, gewinnt.
Eine zusätzliche Etage mit Stern kann weggelassen oder mit einer von vier Sonderregeln verwendet werden.
Funkel Muskel
Autoren: Cielo d’Oro ◾ Grafik: Dennis Lohausen ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 4 Jahren
Bei Funkel Munkel werden Loren durch ein mehrlagiges Bergwerk geschoben. Wird eine Lore in einen der vier Tunnel geschoben, fällt der unterste Edelstein eines darüberliegenden Schachts hinein. Dabei wird gleichzeitig die Kennzeichnung der Lore verdeckt, sodass sich die Spielenden merken müssen, wo sich die eigenen Loren im Bergwerk befinden. Mit jedem Einschieben einer neuen Lore werden andere Loren weiter durch das Tunnelsystem bewegt. Verlässt eine eigene oder neutrale Lore das Bergwerk, kann der darin transportierte Edelstein eingesammelt werden. Im Verlauf der Partie leeren sich die vorderen Schächte, sodass auch Edelsteine aus weiter hinten liegenden Schächten in Loren nahe den Ausgängen gelangen.
Die Partie endet, sobald eine Person sechs Edelsteine insgesamt oder fünf Edelsteine einer Farbe gesammelt hat.
Nein! Doch! Ohh!
Autoren: Christoph Cantzler ◾ Grafik: Oliver Richtberg ◾ Anzahl: 2-5 ◾ Dauer: 20 ◾ Alter: ab 8 Jahren
Bei Nein! Doch! Ohh! stehen vier Sanduhren mit unterschiedlichen Laufzeiten verdeckt unter Bechern. Im eigenen Zug wird zunächst gewürfelt; anschließend muss eingeschätzt werden, ob die Sanduhr unter dem angezeigten Becher bereits abgelaufen ist. Wer „Doch!“ sagt, hebt den Becher an und überprüft die Sanduhr: Bei einer richtigen Einschätzung dürfen zwei eigene Chips in den zentralen Becher gelegt werden, bei einer falschen gibt es von den anderen Spielenden jeweils einen Chip zurück. Wer glaubt, dass die Sanduhr noch läuft, sagt „Nein!“ und gibt den Zug weiter. Die anderen können diese Aussage mit einem „Doch!“ anzweifeln und die Sanduhr kontrollieren, wodurch je nach Ergebnis ebenfalls Chips den Besitzer wechseln. Jede aufgedeckte Sanduhr wird anschließend umgedreht und beginnt damit erneut zu laufen. Über weitere Würfelergebnisse können die Becher zudem auf andere Positionen verschoben werden, sodass nicht nur die Laufzeiten, sondern auch ihre aktuelle Position im Blick behalten werden müssen.
Pocket Pisa
Autoren: Christoph Cantzler, Anja Wrede ◾ Grafik: Oliver Richtberg ◾ Anzahl: 2–4 ◾ Dauer: ca. 20 Minuten ◾ Alter: ab 8 Jahren
Bei Pocket Pisa bauen die Spielenden gemeinsam einen Turm auf einer abgerundeten und dadurch instabilen Basis. Im eigenen Zug besteht die Wahl zwischen Weiterbauen und Aussteigen. Wer weiterbaut, legt zunächst die oberste Zahlenkarte auf den Ablagestapel und setzt anschließend einen weiteren Baustein auf den Turm. Bleibt der Turm stehen, ist die nächste Person an der Reihe; fallen dabei bereits verbaute Teile herunter, endet die Runde und die übrigen noch beteiligten Spielenden erhalten Karten vom Stapel. Wer freiwillig aussteigt, nimmt dagegen sofort die oberste Karte und beteiligt sich in dieser Runde nicht mehr am Bau. Wird der vierzehnte und letzte Baustein erfolgreich eingesetzt, erhält die Person am Zug eine Karte, während die anderen noch nicht ausgestiegenen Personen leer ausgehen. Nach jeder Runde wird der Ablagestapel wieder auf den Kartenstapel gelegt. Sobald jemand fünf Karten gesammelt hat, endet die Partie; für die Wertung werden die drei höchsten Kartenwerte dieser Person addiert.










