Futschikato

Futschikato boxb-familieFutsch sind die Karten. Temporär koalieren ist in.

Als doppelt und dreifach erschien dieses Spiel von einem Bruder von Christian Anders verteilt bei einigen ausgewählten Personen in der Brettspielszene (siehe trictrac Meldung Juli 2016).

Kurz vor der Messe wurde dann das Geheimnis gelüftet und Futschikato kam in seinem heutigen Gewandt zum Vorschein und erfreut somit als kleines feines Absackerspiel den ein oder anderen Spieltisch.


Das Spiel

Jeder Spieler bekommt 5-7 Karten (je nach Spielerzahl). Ziel einer Partie ist es, als erster seine Handkarten loszuwerden. Diese sind durchnummeriert von 2-20 (dabei kommt die 2 sehr häufig und die 20 nur einmal vor).

Die Spieler spielen reihum ihre Karten aus. Wird eine höhere Karte als bereits ausliegend gespielt, so müssen die Spieler mit Kartenwerten unterhalb dieser Karte eine neue Karte auf die Hand nachziehen und die ausgespielte Karte auf den Abwurfstapel legen. Karten verschiedener Spieler mit gleichen Werten werden addiert (dann Anwendung der obigen Regel). Liegt die Karte nach einer Runde noch immer vor dem gleichen Spieler, kann er diese weglegen und eine neue Karte ausspielen.

Wer als erstes seine Karten abgeworfen hat, gewinnt das Spiel.

Autor: Friedemann Friese • Grafiker: Harald Lieske • Verlag: 2F Spiele • Jahr: 2016

spieler3-8 Spieler • alterab 7 Jahren • zeitca. 15-20 Minuten

b-matMaterial

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 90 Spielkarten (6x „2“, 12x „3“, 9x „4“, 8x „5“, 6x „6“ und „7“, 5x „8“, 4x „9“ bis „11“, 3x „12“ bis „14“, 2x „15“, 1x „16“ bis „20“)

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Nichts besonders. Normale Karten im 2F Design – puristisch praktikabel.

b-einstiegEinstieg

Das erste Gefühl ist “HÄ”, da es irgendwie nicht 100% intuitiv ist. Dieses lief dann auch noch bei den ersten Kartenabwürfen, wenn die einzelnen ausgespielten Karten auf den Ablagestapel mussten. Aber wenn man dann mal eine Proberunde gespielt hat, ist es wunderbar einfach. Für die meisten jedenfalls.

b-gefuehlSpielgefühl

Bei Futschikato trennen sich die Geister. Während der einen Spielergruppe das Spielprinzip sehr schnell in Fleisch und Blut übergeht, tut sich die andere Gruppe schwer, nach zu halten, wann die eigene Karte wieder ungültig gemacht wurde und wann man sie dann doch noch liegen lassen kann. Da sind dann doch immer wieder Fragezeichen auf den Gesichtern der Spieler zu sehen, auch wenn das Spiel an sich sehr einfach gestrickt ist.

Futschikato spielt sich jedoch nicht in allen Spieleranzahlen gut. Am besten hat mir Futschikato in einer großen Besetzung gefallen. Man sollte am besten zu fünft oder mehr sein, damit die Koalitionsfunktion zum tragen kommen kann. Dann funktioniert das Spiel bei der ersten Gruppe obiger Spieler sehr gut und es kommt Stimmung am Spieltisch auf. Man “feiert” den Sieg der kleinen Zahl über die große. Oder man freut sich diebisch, mehrere seiner Mitspieler mit einer großen Karte (von denen es allerdings nicht viele gibt und man sie sorgfältig ausspielen sollte) aus dem Spiel zu nehmen. Es geht hin und her. Wichtig ist es die Handkartenzahl der Mitspieler nicht aus den Augen zu verlieren, um den Tisch als Sieger zu verlassen.

Zu dritt und auch zu viert ist es nicht zu empfehlen, da der Reiz bezüglich der Koalitionen untergeht. Daher gibt es auch in der Note einige Abzüge (3-4 Spieler: Note fünf / ab 5 besser 6 Spielern: Note acht)

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b-spassLangzeitspaß

In einer größeren Gruppe immer wieder gerne als Absackerspiel. Haben die Spieler das gedankliche Wirrwarr durchdrungen, dann kann man schnell viele Freunde gewinnen und enormen Spaß am Tisch haben.

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Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu 2F Spiele)

b-karten

b-strategieb-40

b-glueckb-40

b-interaktionb-80

 

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Futschikato, 10.0 out of 10 based on 2 ratings

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