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EXIT: Die verlassene Hütte

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EXIT box11 Codes müsst ihr finden

„Eigentlich sollte die Hütte nur als Unterschlupf für eine Nacht dienen. Aber am Morgen ist die Tür plötzlich mit einem Zahlenschloss gesichert. Die Kombination der Zahlen ist den Spielern unbekannt. Die Fenster sind vergittert. Eine rätselhafte Drehscheibe und ein geheimnisvolles Buch scheinen ein erster Hinweis zu sein.“

So beginnt das Escape Abenteuer von EXIT – Die verlassene Hütte, welches ich mit 4 Mitstreitern auf dem Kosmos Pressevent gelöst habe – teilweise auch zum Spaß und Verwunderung der Autoren, die den ein oder anderen Lösungsversuch von uns beobachtet haben.

Das Spiel

Eine Decodierscheibe und ein Buch mehr Hinweise gibt es zunächst nicht, um die 11 Rätsel zu lösen. Aus diesen beiden erschließt sich jedoch so nach und nach die ein oder andere Lösung (-karte / blau) sowie weitere Hinweise, die zu neuen Rätsel-Karten (rot) führen. Dabei ist fast alles erlaubt. Zumindest mit dem Material, denn es kann beschriftet, gefaltet oder zerschnitten werden, um den Lösungen näher zu kommen. Ziel ist es jedenfalls jedem Rätsel einen dreistelligen, dreifarbigen oder auch gemischten Code zu zuordnen und diesen über die Codierscheibe einzugeben.

Sollte man sich mal in einer Sackgasse fühlen, so stehen den Spielern für jedes Rätsel je zwei Tipps sowie die finale Lösungskarte zur Verfügung.

Damit kann es los gehen und nicht vergessen die Stoppuhr vor dem Start zu aktivieren. Denn Zeit und benutzte Hilfekarten ergeben am Ende x Sterne (10-1 Stern) als Endwertung.

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Autor: Inka und Markus Brand • Grafiker: Fanz Vohwinkel • Verlag: Kosmos • Jahr: 2016

1-6 Spieler • ab 12 Jahren • ca. 60 Minuten

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Material

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 3 seltsame Teile (erst nach freischaltung Nutzbar), 1 Buch (=Heft), 1 Decodierscheibe, 86 Karten (23 rote Rätselkarten, 30 blaue Lösungskarten, 33 grüne Hilfekarten)

Gutes Material. Leider wird man nicht immer darum herumkommen, das Material zu defomieren. (Auf weiteres Bildmaterial habe ich bewußt wegen der Spoilergefahr verzichtet)

Einstieg

Die Anleitung gibt gut wieder, wie man bei dem Spiel vorgehen sollen, danach läuft vieles auch intuitiv.

Spielgefühl

Geschafft. Dann nochmal bzw. ein neues Rätsel war mein Gefühl am Ende des Spiels.
Gut 60 Minuten hält der Spannungsbogen die Spieler am Tisch. 10 Rätsel sind insgesamt zu lösen, nach Schlössern und Hinweisen gilt es Ausschau zu halten.

In der Regel werden 2 bis 3 Rätsel parallel gelöst, so dass sich am Tisch einer größeren Gruppe immer wieder unterschiedliche temporäre Arbeitsgruppen bilden, die gemeinsam nach den Lösungen suchen. Da wird diskutiert, genau auf Bildern gesucht, mal auch alleine getüftelt oder mit der Gruppe die Ergebnisse ausgetauscht. Zwischendurch über einen gelungenen Weg gefreut aber auch am eigenen Verstand gezweifelt, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Das ganze Spiel ist Emotion pur. Jeder kann zum Ergebnis beitragen – man muss sich nur einbringen. Aber eine Idee hat jeder, um die Gruppe nach vorne zu bringen. Und dieses Gefühl: wir haben es geschafft trägt sich bis hinter die Ziellinie.

Dabei findet alles irgendwie parallel statt. Dazu noch die Uhr im Nacken, da man ja das selbstgesteckte Ziel unter 60 Minuten (ist die normale Zeit bei Escape-Rooms) zu bleiben, schaffen möchte.

So folgt Rätsel über Rätsel bis dann endlich das Letzte gelöst ist und die Anspannung abfällt und alle froh sind, es geschafft zu haben.

Kommt es einem Escape Room nahe? Irgendwie ja und auch nein. Trotz der Karten und des Spielmaterials ist es in echten Escape Rooms haptischer. Da können die Rätsel angefasst werden. Dennoch gelingt es EXIT das Gefühl der Spannung sehr gut zu simulieren, nur dass wir eben um einen Tisch herum sitzen.

Einziger Haken – wie aber auch bei den „echten“ Escape Room“ Erlebnissen. Alphatiere sind bei diesen Spielen eher nicht so gern gesehen. Denn sie reißen die Gruppe eher entzwei und können die anderen zu einer gewissen Unkreativität verleiten. Doch Beiträge von allen sind notwendig.

EXIT jedenfalls wird sowohl den Viel- wie auch Gelegenheitsspieler begeistern.

Langzeitspaß

Das einzelne Spiel kann man leider nicht noch einmal spielen. Im schlimmsten Fall sind auch Teile des Spiels zerstört, so dass man es nicht an Freunde weiterreichen kann. Aber zum Glück stehen uns aktuell in der Reihe ja noch 2 weitere Spiele zur Verfügung und weiter sollen Anfang des Jahres noch folgen. Ich freue mich drauf.

Innovation

So kurz und knackig und rund wie sich EXIT anfühlt ist es hier wirklich außergewöhnlich gut gelungen ein Escape Room Spiel umzusetzen.

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Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu Kosmos)

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