App Review: Ganz schön clever

b-familieExtremer Suchtfaktor

Wenn ein Spiel meine BGG-Statistiken aktuell massiv verfälscht, dann ist es das Spiel Ganz schön clever. D.h. ich habe es inzwischen aufgegeben die fast 400 Partien Ganz schön clever in der Datenbank nachzutragen.

Mit dieser App ist den Machern eine wirklich gelungene Umsetzung des Würfelspiels gelungen.

Allein ein Score über 315 blieb mir versagt.


Das Spiel

Die App verläuft wie das Basis-Solo-Spiel.

Über 6 Runden würfelt man bis zu drei Mal. Dabei kann ich mir einen Würfel aussuchen (Würfel mit niedrigen Zahlen, als die ausgewählte, gehen automatisch auf das Silbertablett und stehen in dieser Runde nur noch via Joker zur Verfügung), mit den restlichen Würfeln kann man ein weiteres Mal würfeln, jedoch nur maximal drei Würfel in Summe aussuchen. Mit der Wahl des Würfels werden die entsprechenden Zahlen angekreuzt (und ggfls. Boni ausgelöst). Nach der Runde gibt es noch automatisiert einen Wurf, bei dem man sich einen von drei Würfel aussuchen kann.

Am Ende der 6 Runden werden die Punkte aus den 5 Sektionen zusammenaddiert und ergeben einen Endwert. Dieser wird dann in der persönlichen Liste abgetragen bzw. wenn man einen Wert deutlich über 300 erreicht hat, wird man sich auch in der Highscoreliste wiederfinden.

Daneben gibt es noch bestimmte Ziele, die man erreichen kann (z.B.über 300 Punkte etc.)

Hier geht es zur Rezension von Ganz schön Clever – dem Würfelspiel.

Autor der Vorlage: Wolfgang Warsch • Softwarefirma: Brettspielwelt GmbH • Jahr: 2018

spieler 1 Spieler • alterab 8 Jahren • zeitca. 5 Minuten

 

Spielgefühl / Umsetzung

Ganz schön Clever – die App ist sehr nah an der Vorlage. Nur es spielt sich deutlich schneller, da die App einiges übernimmt. Wie gesagt knapp 400 Partien sprechen für sich: das Spiel macht süchtig und eine Partie, die 2-3 Minuten dauert ist schnell gespielt.

Natürlich ist ein gewisser Glücksfaktor in der App enthalten. Wir betreiben ja auch ein Würfelspiel. Und die Würfel können sich da schon mal gehörig gegen einen verschwören. Aber das muss man halt hinnehmen und einen zweite – dritte – Partie ist schnell hinten angeschoben.

Was mir nicht so gut gefällt, sind eigentlich nur zwei Sachen. Wenn man zu Beginn des Spiels bereits merkt, dass man mit dem Ergebnis keine Möglichkeit mehr auf den Highscore hat, gibt es keinen richtigen Ausstiegsbutton. Man muss zu Ende spielen. Ebenfalls hätte man auf den ein oder anderen Zwischenclick verzichten können. Und man kann leider einen Click den man gesetzt hat, nicht mehr zurücknehmen. Da das Spiel manchmal so schnell an einem vorbeizieht, spielt das Gehirn hier den ein oder anderen Streich, den man gerne noch einmal revidiert hätte.

Leider gibt es aktuell noch keine Mehrspieleroption.

Ansonsten kann ich die App uneingeschränkt empfehlen. Aber große Suchtgefahr!

Hier ist die App von Qwixx erhältlich.

 


SPOILER

Als Tipps habe ich bekommen, dass man blau sehr weit zubekommen sollte, lila möglichst nur mit 6 zu befüllen ist und gelb ein umgekipptes H ergeben soll. Man benötigt zudem mindestens 4 Füchse, um die 300 zu knacken. Alles andere ist dann halt Würfelglück.

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin dieser App genauso verfallen wie du. Die Umsetzung ist wirklich gut und ich ertappe mich immer wieder dabei: „Nur noch einmal probieren. Nur noch einmal versuchen die 300 Punkte zu knacken!“. Die Spiele bei Boardgamegeek zu tracken habe ich inzwischen aufgegeben… Weiter so, schaue mich hier immer wieder gerne um und stöber in deinen Beiträgen.

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  2. Versuch doch mal die „möglichst wenig Punkte-Challenge“. Die macht durchaus Spaß in der App (da man oft neu anfängt). Aktuell liegt mein Rekord bei 7.
    Hoffe, dass die App irgendwann noch nen local-multiplayer unterstützt. Dann wäre sie perfekt.
    LG

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