Der Pate: Corleones Imperium

Aufmachung Wow Da ist dann mal richtig ordentlich was in der Schachtel drin. Sehen und erleben konnte ich das Spiel bereits während des letzten Asmodee Burgevent in 2017. Und Der Pate macht so richtig was her. Sollte er auch, denn… das Thema ist cool. Ich kenne kaum jemanden, der nicht angetan war/ist, vom Film Eric M. Lang ist ein toller Autor, welcher schon viele gute Spiele herausgebracht hat CMON bringt in der Regel richtig gute Spiele heraus. Dazu in tollen Aufmachungen. Also hinein ins Getümmel und Intrigen und Ränke schmieden…. Wir tauchen ab in das New York der 50er Jahre. Große Freude!

Woodlands

Wie Loony Quest ohne malen… …kam mir in den Sinn, als ich Woodlands das erste mal gespielt habe. Während Loony Quest davon lebt, das kleine Abenteuer mittels Stift bestritten werden wollen, setzen wir unser Abenteuer individuell an unserem Spielbrett zusammen. Unser Ziel ist es dabei Rotkäppchen vor dem bösen Wolf und Robin vor dem Sheriff von Nottingham zu unterstützen. Aber auch Artus und Dracula spielen eine Rolle bei Woodlands. Was übrigens einfach nur „Wald“ bedeutet. 

Alles an Bord?!

Schnelligkeit ist gefragt Gutes Erinnerungsvermögen und Geschwindigkeit führen zum Sieg. Dieses aber sollte beides ausgewogen kombiniert sein, sonst ist es nichts mit einer erfolgreichen Reise an Deck unseres Abenteuerschiffes. Denn wir sind Seefahrer, die sich im Entdecken, Handeln aber auch der Abwehr von Piraten stellen, um als erfolgreiche (=wohlhabende) Teilnehmer in den Heimathafen zurückkehren wollen.

PÜNCT

Auf die Verbindung kommt es an Da fehlte mir nur noch ein Spiel aus der GIPF Project Spielfamilie. Nach Gipf, Tzaar, Zertz, Dvonn, Yinsh und Lyngk ist Pünct eigentlich das fünfte Spiel in der Reihe. Aber kam bei mir dann doch ein wenig zu kurz. Es spielt sich ähnlich zu den oben genannten und doch wieder anders.

Ganz schön clever

Clever muss man sein. Dieses Wortspiel zum Spiel sei mir erlaubt. Vor allem den Überblick über seinen Würfelzettel sollte man behalten, damit man die verschiedenen Möglichkeiten des Kettenzuges im Auge behält. Nach Noch Mal! ist Schmidt Spiele eine weitere Perle am Würfelspielerhimmel gelungen. Des Weiteren wäre es Wolfgang Warsch zu zutrauen, dass er in 2018 ein Novum schafft. Denn gleich vier Spiele sind von ihm erschienen, von denen ich zumindest drei als ausgezeichnet und ein weiteres (Illusion) als gut einstufen würde. Nach die Quacksalber von Quedlinburg (Rezension kommt in der nächsten Woche) und The Mind geht es nun an die Würfel.

Wendake

Die Aktionsplättchen im Griff haben… …sollte man bei einer erfolgreichen Partie. Wir befinden uns historisch in der Zeit zwischen 1756 und 1763. Im Bereich der „Großen Seen“ tobt der siebenjährige Krieg zwischen den Engländern und Franzosen. Wir wollen jedoch unseren Indianerstamm weiterentwickeln. Vom Grundsatz her erwerben wir Ressourcen und versuchen diese im Rahmen des Handels mit Engländern und Franzosen in Siegpunkte zu veredeln. Da wo mehrere Stämme aufeinandertreffen, geht es aber nicht immer im Frieden zu. Im Mittelpunkt des Spiels steht das Aktionstableau, über das wir in sieben Runden beherrschen sollten, um erfolgreich eine Partie Wendake bestreiten zu können.

Imhotep – Eine neue Dynastie

Wieder nach Ägypten 2016 wurde Imhotep auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres gesetzt und unterlag damit nur dem späteren Sieger Codenames. Bei erfolgreichen Spielen folgt häufig eine Erweiterung, so auch zu Imhotep. Mir persönlich hat Imhotep auch sehr gut gefallen, daher war es logisch, dass ich auch auf die Erweiterung – die neue Dynastie ein Auge geworfen habe. Dabei ist die Erweiterung im Wesentlichen durch eine höhere Modularität geprägt. Durch diese sollen die Möglichkeiten auf über 1.000 verschiedene Kombinationen steigen. Alle habe ich zwar nicht ausprobiert, aber zumindest die ein oder andere gespielt.

Calimala

Zur rechten Zeit am rechten Platz Der Gewinner des Hippodice Wettbewerbs 2016 Fabio Lopiano hat einen tolles Erstlingswerk hingelegt und konnte sich einen Deal mit Blackfire sichern, sein Spiel herauszubringen. Der Name Calimala stammt übrigens von der Arte di Calimala, der Stoffveredler und -händlergilde aus Florenz, welche zu den wichtigsten Gilden der Stadt zählte. Und das machen wir in diesem Spiel. Dabei nimmt uns der Autor mit in die Metropole Florenz des späten Mittelalters mit, in der es neben Handel auch noch die schönen Künste gab, welche es zu finanzieren gilt.

Zug um Zug – France

Frische Ideen Alle Jahre wieder bringt Days of Wonder für die Ticket to Ride / Zug um Zug Spielfamilie eine Neuheit heraus. So auch in 2017 mit der France (Old West) Erweiterung, mit der eine gewisse Modularität in den Spielplan kommt. Während bei den meisten Erweiterungen der Schwerpunkt auf den Spielplan gelegt wurde (Ausnahme: UK/Pennsylvania), kommen in dieser Erweiterung neue Elemente in das Spiel, die das Spielgefühl positiv verändern und Zug um Zug ein belebendes Element verleihen.

Tempel des Schreckens

Schweigen ist nicht immer Gold Tempel des Schreckens ist ein Gruppenkommunikationsspiel. Darauf sollte man sich einlassen, wenn es auf gemeinsame Schatzsuche geht. Gemeinsam? Nicht ganz denn je nach Spieleranzahl haben ein paar Wächterinnen etwas dagegen und werden den Rest der Gruppe versuchen in die Feuerfallen zu locken, um den lang verborgenen Schatz auch weiterhin vor dem Rest der Welt zu sicheren. Ursprünglich kam das Spiel 2014 unter dem Namen Time Bomb bei Japon Brand heraus.