Drei „kleine“ Brettspiel Neuheiten zum Herbst 2026 von Oink Games.

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Aufgeflogen
Autor: Ali Mussell ◾ Grafik: Rie Takahashi ◾ Anzahl: 3–8 ◾ Dauer: ca. 20 Min. ◾ Alter: ab 9 Jahren
Aufgeflogen ist ein Social-Deduction-Spiel mit geheimen Rollen. Die Spielenden gehören entweder zu den weißen oder zu den schwarzen Vögeln. Die schwarzen Vögel versuchen, ihre Eier unbemerkt in das gemeinsame Nest zu schmuggeln, während die weißen Vögel genau das verhindern wollen. Dafür werden Eier überprüft, vertauscht und Informationen aus den Handlungen und Aussagen der anderen abgeleitet.
Am Ende entscheidet allein, welche Eier sich im Nest befinden: Liegen dort mindestens drei schwarze Eier, gewinnt das schwarze Team. Die eigene Rolle darf dabei durchaus erkannt werden, denn anders als bei vielen anderen Deduktionsspielen führt eine Enttarnung nicht automatisch zum Ausscheiden. Dadurch geht es weniger darum, eine Rolle perfekt zu verbergen, sondern stärker um die Frage, welchen Aussagen und Aktionen vertraut werden kann.

Compress
Autor: Jun Sasaki ◾ Grafik: Jun Sasaki ◾ Anzahl: 1–7 ◾ Dauer: ca. 20 Min. ◾ Alter: ab 8 Jahren
In Compress muss eine immer länger werdende Folge aus Nullen und Einsen später möglichst korrekt wiedergegeben werden. Dafür stehen allerdings nur acht Karten zur Verfügung. Diese zeigen lediglich eine 0 oder 1 auf schwarzem beziehungsweise weißem Hintergrund. Die Karten dienen nicht direkt als Zahlenfolge, sondern als eigene Form von Notizen.
Die Spielenden dürfen dafür selbst entscheiden, was Anordnung, Farbe, Ausrichtung oder Überlagerung der Karten bedeuten soll. So kann beispielsweise eine bestimmte Kartenposition für mehrere aufeinanderfolgende Zahlen stehen. Während der Partie werden Karten ausgespielt und neue gezogen, wodurch das eigene Notationssystem immer wieder angepasst werden muss. Entscheidend ist also weniger das reine Erinnern der Zahlenfolge als das Entwickeln eines möglichst effizienten persönlichen Codes.

Loop 40
Autor: 6jizo ◾ Grafik: Jun Sasaki ◾ Anzahl: 3–5 ◾ Dauer: ca. 20 Min. ◾ Alter: ab 8 Jahren
In Loop 40 versuchen die Spielenden, alle Karten aus ihrer Hand loszuwerden. Die Karten tragen die Zahlen von 1 bis 40, deren Stärke jedoch nicht feststeht. Welche Zahlen in einer Runde besonders stark sind, hängt von der zuerst ausgespielten Karte ab, weil die Zahlenfolge als geschlossener Kreis betrachtet wird. Dadurch kann sich die Rangfolge von Runde zu Runde verschieben.
Wer eine Runde gewinnt, muss allerdings fast alle ausgespielten Karten auf die Hand nehmen. Das kann zunächst nachteilig sein, erlaubt aber gleichzeitig, längere zusammenhängende Zahlenfolgen zu bilden. Solche Folgen können später in einem Zug gemeinsam ausgespielt werden. Zusätzlich gibt es Strafchips mit verschiedenen Werten; wer eine Runde gewinnt, darf einen davon ablegen. Damit entsteht die Entscheidung, ob eher Karten abgegeben oder bewusst weitere Karten aufgenommen werden, um später größere Folgen ausspielen zu können. Loop 40 basiert auf 13th Month, 32nd Day von 6jizo und wurde für die Oink-Ausgabe überarbeitet.







