Hier sind die Brettspiel Neuheiten zum Herbst 2026 von der Edition Spielwiese. Drei (Spooky Bar, Yubibo und Leaf if it) wird es schon zum Sommer hin geben.

CHRONIK ■ NACH VERLAGEN ■ NACH A-Z
Isle Tiles
Autor: Marco Teubner◾ Grafik: Joa-yi Zoe Liu◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 30-45 ◾ Alter: 8
Isle Tiles ist ein Legespiel, bei dem wir gemeinsam eine Insel entstehen lassen, dabei aber um die wertvollsten Gebiete konkurrieren. Entscheidend ist, welche Flächen am Ende wem gehören.
Besonders wichtig ist die Höhe der Landschaften, denn höher gelegene Gebiete bringen mehr Punkte. Gleichzeitig können Besitzverhältnisse sich im Lauf des Spiels noch verändern. Dadurch verbindet das Spiel einen schnellen Einstieg mit direkter Konkurrenz und fortlaufenden Abwägungen bei jeder Platzierung.

Leaf it
Autor: Christoph Cantzler, Anja Wrede ◾ Grafik: Lena Lackmann◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 10-20 ◾ Alter: 6
Gerne, etwas ausführlicher und weiter ohne Werbesprache:
Leaf it! ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem ihr zuerst aus Karten ein wackeliges Blätterdach auf einem Baumstamm aufbaut und es anschließend Stück für Stück wieder abbaut. In der zweiten Phase versucht ihr, möglichst wertvolle Tierkarten aus dem Baum zu ziehen und damit Punkte zu sammeln.
Der besondere Reiz liegt darin, dass ihr beim Aufbau möglichst gut im Blick behalten solltet, wo sich welche Tiere im Blätterdach befinden. Beim Abbau könnt ihr dann gezielt nach wertvollen Karten greifen. Gleichzeitig ist genau das riskant, denn wer zu unvorsichtig zieht, bringt Karten zum Herunterfallen und spielt damit unter Umständen den anderen etwas in die Hände.
Leaf it! verbindet Geschicklichkeit mit einem kleinen Gedächtniselement und einer guten Portion Risiko. Die Regeln erscheinen einfach, aber jede Entscheidung beim Herausziehen der Karten kann entscheidend sein.

Maybe. Not. Perfect!
Autor: Friedemann Friese◾ Grafik: Marco Armbruster◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 15-20 ◾ Alter: 8
In diesem kooperativen Ratespiel von Friedemann Friese versucht ihr, Hinweise drei Begriffen (erhalten wir über Karten) unterschiedlich gut zuzuordnen. Eine Person denkt sich einen Hinweis aus, der zu einem Begriff perfekt, zu einem nur teilweise und zu einem gar nicht passt.
Die Gruppe muss anschließend gemeinsam herausfinden, welche Zuordnung gemeint war. Der Reiz liegt dabei vor allem in den feinen Abstufungen: Ein Hinweis darf eben nicht nur passen oder nicht passen, sondern muss drei unterschiedliche Stärken abbilden. Dadurch entstehen Diskussionen, Missverständnisse und oft überraschende Gedankengänge.
Das Spiel lebt weniger von Wissen als von Assoziationen und davon, wie ähnlich oder unterschiedlich ihr denkt.
Spooky Bar
Autor: Benjamin Schwer ◾ Grafik: Lukas Siegmon◾ Anzahl: 2-4 ◾ Dauer: 15-20 ◾ Alter: 8
Spooky Bar ist ein Kartenspiel, in dem wir eine eigene Geisterkneipe führen und versuchen, am Ende mehr Geld als die anderen zu haben. Dabei bedienen wir Gäste, fangen Geister als Souvenirs ein oder schieben die kleinen Plagegeister zur Konkurrenz.
In jeder Runde wählen alle gleichzeitig zwei Aktionskarten. Deren Wirkung hängt auch davon ab, was die anderen spielen, denn zu viele gleiche Karten heben sich gegenseitig auf. Dadurch geht es nicht nur um die eigene Planung, sondern auch darum, die Züge der anderen richtig einzuschätzen.
Wichtig ist vor allem das Verhältnis zwischen Gästen und Geistern. Zu viele Geister im eigenen Wirtshaus erschrecken die Kundschaft und können sie vertreiben. Das Spiel lebt daher von Timing, Einschätzung der Mitspielenden und kleinen Gemeinheiten.

Yubibo
Autor: Kosuke Takahashi, Natsumi Wada, Hayato Tabata, Momoka Nakayama◾ Grafik: Kanako lchimori, Kinetic◾ Anzahl: 2-8 ◾ Dauer: 10◾ Alter: 6
YUBIBO ist ein kooperatives Geschicklichkeitsspiel, bei dem ihr gemeinsam versucht, Stäbchen nur mit den Fingern zu verbinden und in der Luft zu halten. Ziel ist es, dass nichts herunterfällt.
Der Ablauf ist sehr einfach: Wer am Zug ist, zieht eine Karte. Diese gibt vor, mit welchem Finger einer Person das nächste Stäbchen eingebunden werden muss. So entsteht nach und nach eine gemeinsame Konstruktion, die immer instabiler wird und gute Abstimmung verlangt.
Wer möchte, kann die Schwierigkeit noch erhöhen und zusätzlich Bällchen auf den Stäbchen ablegen. Der Reiz des Spiels liegt vor allem im Zusammenspiel, in der Körperkoordination und im gemeinsamen Versuch, das fragile Gebilde im Gleichgewicht zu halten.
Björn hat hierzu auch schon ein Review gemacht.








