Heaven & Ale

Mittelalterliches Bierbrauen… … oder Spielplan- und Siegpunktoptimierung über Ressourcenchiperwerb. Aber haben wir hier ein Spiel, bei dem wir wirklich Bier brauen? Nein, eher nicht so richtig. Zwar steht das Thema auf der Schachtel und verfolgt uns ein wenig im Spiel, aber so richtig brauen wir dann doch nicht. Ist Heaven & Ale damit eine Enttäuschung? Mitnichten. Das Spiel macht richtig Spaß und stellt durch seine Verzahnung und besonderen Wertungsmechanismus eine gewisse Herausforderung an die meisten Spieler. Heaven & Ale wurde unlängst zum Kennerspiel des Jahres 2018 nominiert.

Decrypto

Nach Codenames kommt Decrypto Codenames hat im Jahr 2015 bei Kommunikationsspielen einen neuen Maßstab gesetzt. Mit Decrypto kommt nun die Stufe 2.0. Denn nun muss ich meinen eigenen Mitspielern so viel wir nötig, den anderen aber so wenig wie möglich an verräterischen Hinweisen servieren. Aber vorsicht, die Einstiegshürde, die es bei diesem Spiel zu überspringen gilt, ist etwas höher. Aber es lohnt sich!

Die Quacksalber von Quedlinburg

Braue, Braue, in den Kessel ich schaue Eine Prise Krähenschädel kombiniert mit zwei Fliegenpilzen. Dazu gebe ich Alraunwurzel und ein paar Essenzen von der Kreuzspinne. Kräftig rühren und mit etwas Totenkopffalter abschmecken. Am Ende noch etwas Geisteratem gibt den letzten Pfif. Garniert mit Kürbis – fertig zum Verzehr. Freiwillige vor. Wer mag von diesem köstlichen Getränk als erstes kosten und die wundersamen Heilkräfte an sich spüren. So ähnlich mag es Wolfgang Warsch gedacht haben, als er die Quacksalber von Quedlinburg entwickelt hat. Nach The Mind, Illusion und Ganz schön Clever! sein viertes Spiel in diesem Jahr, was es zu Ehren bringen wird. Und die Quacksalber haben es in sich – … Weiterlesen →

Der Pate: Corleones Imperium

Aufmachung Wow Da ist dann mal richtig ordentlich was in der Schachtel drin. Sehen und erleben konnte ich das Spiel bereits während des letzten Asmodee Burgevent in 2017. Und Der Pate macht so richtig was her. Sollte er auch, denn… das Thema ist cool. Ich kenne kaum jemanden, der nicht angetan war/ist, vom Film Eric M. Lang ist ein toller Autor, welcher schon viele gute Spiele herausgebracht hat CMON bringt in der Regel richtig gute Spiele heraus. Dazu in tollen Aufmachungen. Also hinein ins Getümmel und Intrigen und Ränke schmieden…. Wir tauchen ab in das New York der 50er Jahre. Große Freude!

PÜNCT

Auf die Verbindung kommt es an Da fehlte mir nur noch ein Spiel aus der GIPF Project Spielfamilie. Nach Gipf, Tzaar, Zertz, Dvonn, Yinsh und Lyngk ist Pünct eigentlich das fünfte Spiel in der Reihe. Aber kam bei mir dann doch ein wenig zu kurz. Es spielt sich ähnlich zu den oben genannten und doch wieder anders.

Ganz schön clever

Clever muss man sein. Dieses Wortspiel zum Spiel sei mir erlaubt. Vor allem den Überblick über seinen Würfelzettel sollte man behalten, damit man die verschiedenen Möglichkeiten des Kettenzuges im Auge behält. Nach Noch Mal! ist Schmidt Spiele eine weitere Perle am Würfelspielerhimmel gelungen. Des Weiteren wäre es Wolfgang Warsch zu zutrauen, dass er in 2018 ein Novum schafft. Denn gleich vier Spiele sind von ihm erschienen, von denen ich zumindest drei als ausgezeichnet und ein weiteres (Illusion) als gut einstufen würde. Nach die Quacksalber von Quedlinburg (Rezension kommt in der nächsten Woche) und The Mind geht es nun an die Würfel.

Wendake

Die Aktionsplättchen im Griff haben… …sollte man bei einer erfolgreichen Partie. Wir befinden uns historisch in der Zeit zwischen 1756 und 1763. Im Bereich der „Großen Seen“ tobt der siebenjährige Krieg zwischen den Engländern und Franzosen. Wir wollen jedoch unseren Indianerstamm weiterentwickeln. Vom Grundsatz her erwerben wir Ressourcen und versuchen diese im Rahmen des Handels mit Engländern und Franzosen in Siegpunkte zu veredeln. Da wo mehrere Stämme aufeinandertreffen, geht es aber nicht immer im Frieden zu. Im Mittelpunkt des Spiels steht das Aktionstableau, über das wir in sieben Runden beherrschen sollten, um erfolgreich eine Partie Wendake bestreiten zu können.

Calimala

Zur rechten Zeit am rechten Platz Der Gewinner des Hippodice Wettbewerbs 2016 Fabio Lopiano hat einen tolles Erstlingswerk hingelegt und konnte sich einen Deal mit Blackfire sichern, sein Spiel herauszubringen. Der Name Calimala stammt übrigens von der Arte di Calimala, der Stoffveredler und -händlergilde aus Florenz, welche zu den wichtigsten Gilden der Stadt zählte. Und das machen wir in diesem Spiel. Dabei nimmt uns der Autor mit in die Metropole Florenz des späten Mittelalters mit, in der es neben Handel auch noch die schönen Künste gab, welche es zu finanzieren gilt.

Rajas of the Ganges

Zum Jubiläum etwas besonders. Man mag es kaum glauben, aber die Reise ins indische Großmogulreich von Inka und Markus Brand ist bereits das 100. Spiel des Autorenduos. Und das gerade einmal in 12 Jahren, denn in 2006 haben die beiden angefangen, erfolgreich Spiele zu kreieren. Nun schicken uns die beiden Gummersbacher nach Indien. Genauer gesagt in die Zeit von Großmogul Shah Jahan, welcher auch das Taj Mahal erbaut hat. Und so machen wir uns auf den Weg und schippern über den Ganges, bauen an unserer Provinz und versuchen unseren Ruhm aber auch unser Reichtum zu mehren. Und hier ist es insbesondere wichtig, wenn man das Augenmerk auf beides legt, denn … Weiterlesen →

Captain Sonar

Zu sechst gut, perfekt zu acht! Passend zur Spielwarenmesse in Nürnberg wird es Nachschub bei Captain Sonar geben: Volles Rohr heißt die erste Erweiterung. Bei Captain Sonar kommt als erste Assoziation „Schiffe versenken“ in den Kopf. So ganz gemütlich wie bei dem Kindheitsklassiker geht es bei Captain Sonar jedoch nicht zu. Zackige klare Kommandos und eine schnelle Auffassungsgabe sind für ein erfolgreiches Spiel absolut notwendig, denn der Gegner schläft auch nicht. Suchen und dabei nicht entdeckt werden ist die Maxime, die sich jede Crew auf die Fahnen schreiben sollte.

Nusfjord

Fischen auf den Lofoten. Cover wie die von Nusfjord ziehen mich in den Bann. Ich mag diese fast ins kitschig gehende Kunstform. Das Spiel selbst konnte ich unter der Anleitung von Uwe Rosenberg schon einmal in Köln vorab testen. Damals noch in der für Uwe typischen Form der eher mathematisch aufs wesentliche konzentrierten Spielmaterialform, die aber schon ein sehr gutes Spiel erahnen lies. Nusfjord ist nicht unbedingt neu, aber ein Potpourri aus verschiedenen Uwe Rosenbergspielen (Wald > Glasstraße, Aktionsmechanismus > Ein Fest für Odin, Agricola etc.)

27

Warum 27? Das war für mich die erste Frage zu diesem Spiel. Was hat die Zahl für eine Bewandnis? Dieses klärt sich relativ schnell, wenn man die Anleitung öffnet. Denn wir brauchen genau 27 Spielsteine, um ein spannendes Spiel zu spielen. Mehr nicht. Autor des Spiels ist Laurent Escoffier, den wir noch von Loony Quest oder Corto kennen. Doch dieses Mal haben wir es mit einem abstrakten Taktikspiel für zwei Personen zu tun.

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