Brettspielbox-News 04/2015: As d’Or 2014, Crowdfunding, Neues von eggert: Mombasa

BS-News Heute die BRETTSPIELBOX News 04/2015 mit folgenden Themen:

  • Spielwarenmesse Nürnberg
  • Fusionen und Vertriebspartnerschaften
  • As d’Or 2014: Die Nominierten
  • eggert Neuheiten zu Essen 2015: Mombasa, Porta Nigra
  • Crowdfunding Update 5 Projekte

Nürnberg immer noch vor der Tür.

In der Neuheitenvorschau sind nun 91 Spiele aufgelistet. Und es tröpfeln immer noch weitere Informationen täglich herein. So zuletzt: eggertspiele und Queen Games

Aasdor2015s d’Or 2014: Die Nominierten

Für den wichtigesten französischen Spielpreis wurden die Nominierten bekanntgegeben:

  • Abyss (Autor: Cathala, Chevalier / Verlag: Bombyx)
  • La Chasse aux Gigamons (Autor: Aouidad, Roussel / Verlag:Elemon Games)
  • Colt Express (Autor: Raimbault / Verlag: Ludonaute)
  • Winter der Toten (Autor: Vega, Gilmour / Verlag: Heidelberger Spieleverlag)
  • Deus (Autor: Dujardin / Verlag: Pearl Games)
  • Five Tribes (Autor: Cathala / Verlag: Days of Wonder)
  • Héros à Louer (Autor: Kuroda / Verlag: Iello)
  • Le Lièvre et la Tortue (Autor: Kim / Verlag: Purple Brain)
  • Machi Koro (Autor: Suganuma / Verlag: Kosmos)
  • Parade (Autor: Homma / Verlag: Schmidtspiele)
  • Perlin Pinpin (Autor: Miranda, Madeleine, Denise und Max Evarts / Verlag: Cocktail Games)
  • Splendor (Autor: André / Verlag: Space Cowboys)

Die Preisbekanntgabe ist am 26. Februar.

Fusionen und Vertriebspartnerschaften

Gestern wurde die intensivere Zusammenarbeit von Ystari und Pearl Games und Asmodee bekannt, die schon in den letzten Jahren vollzogen wurde. Des weiteren schlüpft jetzt Selecta Kinderspiele unter das Dach von Pegasus und erweitertert deren Portfolio um das Segment der Kleinkinderspiele. Außerdem werden die Spiele des litauischen Anbieters Logis zukünftig durch Amigo-Spiele vertrieben.

Eggertspiele-Neuheit: Mombasa

In Essen gab es am eggert-Stand schon einen visuellen Vorgeschmack und nun kommen die ersten Informationen zum neuen Spiel von eggert heraus.

Bereits beim Hippodice-Wettbewerb 2011 in Erscheinung getreten als Africa 1830 ist das Spiel von Alexander Pfister damals auf dem ersten Platz gelandet.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Investoren von Handelskompanien im Afrika des 19. Jahrhunderts. Um Anteile erwerben zu können, bewirtschaften die Spieler Plantagen oderschürfen in Minen nach Gold. Wer die meisten und wertvollsten Anteile besitzt, d.h. der reichste Spieler, gewinnt. Jeder Spieler legt 3 seiner anfangs 10 Handkarten verdeckt aus. Nach dem Ausführen der Aktionen werden diese Karten auf 3 dazugehörige Ablagestapel gelegt, von denen zuvor für die nächste Runde 1 Stapel wieder auf die Hand genommen wird. Die Effekte der meisten Karten werden vom Wetter beeinflusst und bestehen aus Waren oder Anteilen an Handelskompanien mitsamt Expansionspunkten. Das Expandieren einer Kompanie erhöht den Wert der Anteile. Seltenere Karten bringen den Spielern andere Vorteile ein, z.B. in Form von Bargeld oder Investitionspunkten. Mit Hilfe der erhaltenen Waren werden aus einem Angebot weitere Handkarten gekauft oder Fortschritte auf den Investitionsleisten erworben. Das Spiel endet nach der Runde, in der nicht mehr alle Angebotsfelder mit Karten aufgefüllt werden können.

Der Wert aller Anteile eines Spielers wird ermittelt und zum sonstigen Vermögen hinzugezählt. Der reichste Spieler gewinnt. Bei Gleichstand gibt es mehrere Sieger (Quelle: Hippodice)
und wurde nun weiter entwickelt zu Mombasa.
Autor Alexander Pfister gibt auf seinem Blog bekannt:
Mombasa ist ein waschechtes Vielspielerspiel. Ich bin froh wie es sich entwickelt hat. Ich denke, dass es bei Vielspielern gut ankommen wird. Ich mag Spiele mit einer topografischen Karte. Es ist interaktiv, aber ohne direkten Ärgerfaktor. Das kommt dadurch zustande, dass sich 4 Handelskompanien in Afrika ausbreiten und Handelsposten errichten und wir als Spieler in alle 4 investieren können. Natürlich wird man sich gegen Ende hin eher auf eine einzige Kompanie konzentrieren und für diese spielen. Aber das ist eben nur eine mögliche Strategie. Das Investieren in eine Kompanie schaltet Boni frei. Es gibt 4 doppelseitige Investitionsleisten, somit liegt in jeder Partie eine andere Kombination aus. Für Varianz ist also gesorgt. Am Anfang einer Partie geht es einem Spieler meist darum einen Bonus freizuschalten. Die helfen nämlich dem Spieler beträchtlich weiter. Und wenn man dann aber schon in diese Kompanie investiert ist, will man da auch expandieren. Immerhin sollen die Anteile auch nicht wertlos am Spielende sein. Daneben muss jeder noch eigene Plantagen erwerben. Zwar startet man schon mit Plantagen, die  sind aber relativ schwach – produzieren nicht viel. 3 Karten wählen alle Spieler gleichzeitig aus. Das können neben Plantagen auch Buchhalter, Diamantenhändler oder Reiter sein. Durch das gleichzeitige Auswählen ist die Downtime gering. Anschließend ist jeder reihum mit einer Aktion an der Reihe, solange bis alle Spieler gepasst haben. Dadurch spielt sich Mombasa trotz “strategischem Schwergewicht” flüssig – dies ist mir persönlich sehr wichtig. Die Spieldauer liegt bei ca. 2 Stunden.
Das macht doch Lust auf mehr.
und eine weitere Neuheit soll es dann ebenfalls zu Essen geben: Porta Nigra
Die Autoren sind das Erfolgsduo Kramer/Kiesling, dazu die Grafik von Michael Menzel. Im Spiel geht es – wie nicht anders beim Namen zu erwarten – um den Aufbau der römischen Stadt Trier (Augusta Treverorum).
Hört sich vielversprechend an. (weiteres wird folgen)

Crowdfunding

An dieser Stelle werde ich immer einen kleinen Rückblick auf die Crowdfundingprojekte der letzten Wochen tätigen: Wo stehen die Projekte, welche neuen Stretch Goals sind freigeschaltet etc.

Conan

Das Projekt bei Kickstarter hat die 1 Million Dollar Grenze durchbrochen. Gut 6.800 Willige möchten dieses Spiel haben. Sagenhafte 32 Stretch Goals sind inzwischen erreicht und machen das Spiel noch lukrativer. 29 Tage Zeit habt Ihr noch, um dabei zu sein.

Exodus: Edge of Extinction

Das Projekt bei Kickstarter liegt derzeit bei 40,742 Dollar. Gut 480 Interessierte haben sich angemeldet. 3 Stretch Goals sind inzwischen erreicht.

Exploding Kittens

Wie ein heftiger Einschlag kam dieses Projekt zu Kickstarter. Derzeit sind 3,1 Millionen von fast 82.000 backern eingesammelt. Wer noch mitmachen will hat gut 27 Tage Zeit. Jetzt sind auch die ersten Stretch Goals bekannt gegeben worden: Bei 100.000 backern wird das Expansion Deck zu einem vollwertigem Deck mit 56 Karten. Damit wäre das Spiel auch mit 8 Personen spielbar (beide Sets zusammen).

Pocket Imperium

Etwas schleppender verläuft dieses Projekt. 7 Tage vor Ende der Kampagne bei Kickstarter sind 23.770 Euro eingesammelt worden.

Tiny Epic Galaxies

Die Kampagne ist seit 15 Tagen am Start und steht trotz guter Entwicklung etwas im Schatten von Exploding Kittens. Wir (ja ich bin auch dabei) haben nun mehr als 283.000 Dollar bei mehr als 8.700 Interessierten geschafft. Es sind nun 31 Stretch Goals freigeschaltet.

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