SPIEL 2017: Edition Spielwiese

edition spielwiese logoNach dem Auftakterfolg mit Cottage Garden von Uwe Rosenberg kommt die Edition Spielwiese nun gleich mit drei neuen Spielen auf den Markt:

  • Indian Summer (mit Uwe Rosenberg)
  • Memoarrr! (Erstlingswerk mit witzigem Memorymechanismus)
  • Noria (Erstlingswerk von Sophia Wagner mit innovativen Wheel-Building)

und deckt von Familie bis Expertenspiel einen breiten Spielerraum ab.


So hier sind sie die Neuheiten. Bilder gibt es leider noch recht wenig bzw. nur im Prototypen-Stadium. Werde ich bei Gelegenheit nachreichen.

indian summer boxIndian Summer

(Autor: Uwe Rosenberg / Illustrator: Andrea Boekhoff  / 1-4 Spieler / 60 Minuten / Alter 10)

Nach Cottage Garden nun das zweite Puzzlespiel namens Indian Summer. Es soll am Ende eventuell eine Trilogie werden.

In der Schachtel werden 6 verschiedene beidseitige Tableaus (es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade) bereitliegen. Diese sind in 6 Sektoren (a 4×3 Felder) unterteilt. Jeder Spieler erhält 5 Puzzleteile unterschiedlicher Formen (2x3er, 2x4er oder 1x5er Teil). Diese gilt es nun reihum sinnvoll auf das Tableau einzusetzen. Dabei sind die Puzzleteile mit Löchern versehen und auf den Tableaus sind einzelne Kästchen in vier verschiedenen Farben eingefärbt. Platziere ich das Loch des Puzzleteils über diesem farbigen Kästchen, darf ich einen farbigen Stein in das Loch setzen. Sobald ich einen Sektor komplett abgedeckt habe, kann ich die Steine für folgende Sonderaktionen nehmen:

  • blau: Auffüllen des eigenen Vorrats aus der Puzzleschlange (jederzeit möglich). Hier ist auch der Erwerb eines sechsten Teils möglich.
  • grün: kann als 1er Plättchen genutzt werden (jederzeit möglich)
  • rot: ich kann mir von zwei Mitspielern das oberste Puzzleteil aus deren Vorrat nehmen und einbauen (anstatt eigener Zug)
  • orange: ich kann mir zwei (anstatt sonst eins) von meinen eigenen Puzzleteilen einbauen (anstatt eigener Zug)

Anstatt eines eigenen Puzzleteils habe ich immer die Möglichkeit ein 1er Teil einzubauen, um Lücken zu stopfen.

Zusätzlich gibt es noch gelbe Puzzleteile, mit denen ich ausschließlich zusammenhängende Löcher überbauen kann, um die Bonisteine noch einmal zu kassieren. Der Sieger hat sein Spielbrett als erstes überbaut. Daher gilt es schnell zu sein.

memoarrr boxMemoarrr!

(Autor: Carlo Bortolini / Illustrator: Pablo Fontagnier  / 2-4 Spieler / 20 Minuten / 8 Alter)

In dem Erstlingswerk von Bortolini liegen 5 x 5 Karten aus. In der Mitte eine Schatzinsel mit Vulkan darüber. Bis zu vier Spieler duellieren sich in diesem Memoryspiel bei dem 5 verschiedene Tiere mit 5 verschiedenen Hintergründen abgebildet sind. Dazu gibt es zwei Varianten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.

Bei der ersten geht es darum Bilder-Ketten zu bilden und entweder das gleiche Tier oder den gleichen Hintergrund in der Auslage des 5×5 Rasters zu finden. Gelingt dieses nicht, muss der fehlerhafte Spieler ein Vulkanplättchen nehmen und in der aktuellen Runde pausieren. Im Laufe des Spiels wird so der Schatz freigeschaufelt. Nach sieben Runden endet das Spiel und wer die besten Schätze hat, gewinnt.

In der zweiten Variante haben die aufgedeckten Tiere noch Sondereigenschaften, die es zu sinnvollen Zügen zu kombinieren gilt. Das ganze Spiel wird graphisch im Piratenstil umgesetzt.

Hier gibt es ein tolles Erklärvideo zu Memoarrr!

Spiel ist zur Berlin Brettspiel Con 2017 frisch erschienen.

noriaNoria

(Autor: Sophia Wagner / Illustrator: Michael Menzel / Klemens Franz  / 2-4 Spieler / 90-120 Minuten / 14 Alter)

Das Erstlingswerk, welches final von Michael Mentzel graphisch umgesetzt wird, gab es auch in Herne in einer Prototypenversion zu bestaunen (siehe unten). Ein echtes Schwergewicht mit einem neuartigen Aktionenauswahl-Mechanismus mittels “Wheel-Building” über ein Rad. Zusätzlich erfolgt eine Unterstützung von Klemens Franz.

Die fliegenden Inseln von Noria müssen besiedelt werden. Dazu starten wir von der Hauptinsel auf der ein Rat (bestehend aus vier verschiedenen Leisten) und Markt angesiedelt ist. Auf dem Markt können erworbene Rohstoffe verkauft werden

Die Steuerung des Spiels erfolgt über ein Rad, was jedem Spieler zur Verfügung steht. Dadurch dass nach jeder Runde die drei Teilräder um je einen Abschnitt (gibt auch die Möglichkeit, das Rad ein wenig zu “manipulieren”) weiter gedreht werden müssen, entstehen in jeder Runde neue Kombinationen, die als mögliche Aktionen zur Verfügung stehen. Aktionen werden im Laufe des Spiels erworben und in das Rad gesetzt.

Mehr ist noch nicht bekannt. Ich bin sehr gespannt auf das Werk von Sophia. Eventuell gibt es noch eine Solo-Variante.

IMG_7200

Bild vom Prototypen

Quelle: Edition Spielwiese / Herner Spielewahnsinn

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,
    Ich hab hab ein paar kleine Anmerkungen (zumindest wurde es uns so erklärt, als wir es gespielt haben). Bei Indian Summer bekommt jeder 5 Teile zu Beginn. Immer zufällig ein 5er Teil, zwei 4er und zwei 3er. Die Sonderaktion der orangen Steine ist, dass man ein eigenes und ein Teil vom Gegner einbauen kann. Rote und Orange Steine ersetzen den Zug, grüne und blaue können jederzeit zusätzlich zum eigenen Zug benutzt werden. Zudem soll es auf jeden Fall mindestens eine Rosenberger Puzzle Trilogie bei der Spielweise geben, der dritte Teil ist schon in Arbeit und soll nächstes Jahr erscheinen.

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    • Danke Jan,
      ja das mit den 5 Teilen hatte ich in Herne auch so verstanden. Im Video mit Hunter&Cron hieß es plötzlich 6 Teile. Kläre ich
      Orange ist zwei von mir einbauen.
      rot zwei von zwei Gegnern

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