Elements

elements boxb-familieTaktisches Bluffspiel für zwei Personen

Elements wurde 2010 unter dem Namen Khmer schon einmal veröffentlicht. Nun hat der Pegasus Verlag das Spiel aufgenommen, grafisch deutlich neugestaltet und zwei Personen ein unkompliziertes schnelles Bluffspiel zur Verfügung gestellt.

Die Partien zeichnen sich durch schnelles Spielen mit einer gewissen Tiefe aus.

Mit persönlich gefällt es besser als Love Letter.


Das Spiel

Alle 16 Karten werden gemischt. Von diesen erhält jeder Spieler sechs auf die Hand. Vier übriggebliebene werden zur Seite gelegt.

Bei Elements muss jeder Spieler eine Aktion aus den folgenden auswählen:

  1. Karte ausspielen: In die Tischmitte legen und aktuelles Limit ansagen (Kartenzahlen werden aufaddiert).
  2. Karte nehmen: Die oberste Karte des Limitstapels wird genommen und vor dem Spieler abgelegt. Sie zählt jetzt zur Summe des Spielers (Kartenhand und Ablage) mit.
  3. Sechs abwerfen. Die Karte ist für die aktuelle Runde aus dem Spiel
  4. Klopfen: Damit wird eine Wertung ausgelöst. Summe des Spieles (siehe 2) muss gleich oder geringer sein als das Limit. Er bekommt dann zwei Sterne, wenn es dem anderen nicht noch gelingt ihn zu überbieten oder zumindest einen Gleichstand zu erzeugen. Aber seine Hand + Auslage darf maximal das Kartenlimit sein.
  5. Aufgeben. Gegner bekommt einen Stern

Das Spiel endet, wenn ein Spieler 6 Sterne gesammelt hat.

Autor: Team SAIEN • Grafiker: Dennis Lohausen • Verlag: Pegasus Spiele • Jahr: 2016

spieler2 Spieler • alterab 8 Jahren • zeitca. 15 Minuten

b-matMaterial

In der BRETTSPIELBOX befinden sich: 16 Spielkarten (2×1, 2×2, 2×3, 2×4, 2×5, 6×6), 12 Siegpunktmarker

elements ma

Material ist vergleichbar mit den Karten bei Loveletter. Die Illustrationen geben die 5 Elemente sowie Ying/Yang wieder.

b-einstiegEinstieg

Spiel ist relativ schnell verstanden, auch wenn man die Anleitung noch ein wenig stärker hätte straffen können.

b-gefuehlSpielgefühl

Elements ist ein sehr schnelles taktisches Spiel.

Es geht ums Bluffen und Karten erahnen (was nicht so einfach ist, bei 4 weggelegten Karten) sowie um die Deduktion der eigenen Kartenhand. Warum macht mein Gegner gerade diesen Spielzug und wie passt dieses zu meinen Karten. Wann nehme ich eine Karte aus der Mitte “auf” und wann lege ich diese weg. Teilweise lohnt es sich auch ganz aufzugeben. um nur einen anstatt zwei Sterne zu verlieren.

Dabei gilt es die Balance zu halten zwischen Karten los werden und sich dabei dem Kartenlimit anzunähern, ohne dieses deutlich zu unterschreiten und damit dem Gegner die zwei Punkte zu überlassen. Gleiches gilt für die 6 auf der Hand die man abwerfen kann. Wie früh reduziert man diese, wann gibt man zu viel seiner Handkarten preis?

Dabei ist Elements ein Spiel mit mehreren Partien in sich. Mindestens 3 Partien sind zu spielen. Eher 4-5 ist die Regel. Dadurch ist man gezwungen, seine eigene Taktik anzupassen oder zu bluffen und den gleichen Stiefel noch einmal runter zu spielen. Natürlich nur, wenn die ausgeteilten Karten zu dieser Taktik passen, denn ein wenig Kartenglück ist bei Elements doch vorhanden. Aber nicht störend.

elements mat 2

b-spassLangzeitspaß

Für ein schnelles Spiel zwischendurch ist Elements immer geeignet. Insbesondere für Spieler die kleine taktische Raffinessen haben wollen, ohne ein komplexes Spiel vor sich zu haben. Das Spiel lebt zusätzlich von mehreren Partien gegen den gleichen Gegner, damit man mit variablen Taktiken spielen kann.

b-innovationInnovation

Handkartenoptimierung trifft Bluffen. Und das ganze mit einem minimalistischen Kartensatz von gerade einmal 16 Karten. Gab es schon, aber nicht so.

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Erweiterungen:

Auszeichnungen:

Spielregeln (ext. Link zu Pegasus)


b-aufbaub-karten

b-strategieb-40

b-glueckb-40

b-interaktionb-80

 

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