Ganz schön clever

Clever muss man sein. Dieses Wortspiel zum Spiel sei mir erlaubt. Vor allem den Überblick über seinen Würfelzettel sollte man behalten, damit man die verschiedenen Möglichkeiten des Kettenzuges im Auge behält. Nach Noch Mal! ist Schmidt Spiele eine weitere Perle am Würfelspielerhimmel gelungen. Des Weiteren wäre es Wolfgang Warsch zu zutrauen, dass er in 2018 ein Novum schafft. Denn gleich vier Spiele sind von ihm erschienen, von denen ich zumindest drei als ausgezeichnet und ein weiteres (Illusion) als gut einstufen würde. Nach die Quacksalber von Quedlinburg (Rezension kommt in der nächsten Woche) und The Mind geht es nun an die Würfel.

Kobold

Kleine Taschenlampe brenn, aber bitte nicht in meine Richtung. Das Lied aus dem Jahr 1982 von Markus (die Älteren von uns, können sich vielleicht noch erinnern) hat mit dem Spiel nur sehr wenig gemein, dann wir als Kobolde wollen vom Schein der Taschenlampe eher verschont bleiben. Denn nur dann können wir munter das Spielzeug räubern und entsprechend Siegpunkte mit nach Hause bringen.

Dackel drauf

Nachhaltiger Blick ist Gold wert Nach Paku Paku taucht mit Dackel drauf das zweite Spiel aus der kleinen Reihe auf. Ein paar Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, als ich das Spiel das erste Mal sah: Was ist denn das – wieder so ein 0815 Familiengewürfel – muss ich mir das wirklich ansehen. Tja, und dann gab es doch aus dem Off ein erstes Feedback: „ganz lustig. Schau es dir ruhig mal an.“ Und ich muss sagen, Dackel drauf ist richtig gut. Und ich muss Abbitte leisten, für meine ersten Vorurteile zu Dackel drauf, denn es macht mindestens genauso viel Spaß wie Paku Paku. Es ist immer wieder spannend, … Weiterlesen →

Cafe Fatal

Las Vegas meets Restaurant Das ist der erste Eindruck, den man beim Spielen bzw. Regel lesen bekommt. Das Spielprinzip des Würfelsetzens ist sehr bekannt. Und Las Vegas liegt mit dem Erscheinen des Basisspiels 2012 bzw. der Erweiterung 2014 noch gar nicht so lange zurück. Das führt dann aber auch zu einem ziemlichen Dilemma. Denn nun kann das hier vorliegende Spiel nur noch unter diesem Eindruck bewertet werden. Oder muss man trennen? Wie würde man Cafe Fatal bewerten, wenn es ein Las Vegas nicht gegeben hätte? Fragen über Fragen, auf die ich für mich hoffentlich eine Antwort finden werde.

Rajas of the Ganges

Zum Jubiläum etwas besonders. Man mag es kaum glauben, aber die Reise ins indische Großmogulreich von Inka und Markus Brand ist bereits das 100. Spiel des Autorenduos. Und das gerade einmal in 12 Jahren, denn in 2006 haben die beiden angefangen, erfolgreich Spiele zu kreieren. Nun schicken uns die beiden Gummersbacher nach Indien. Genauer gesagt in die Zeit von Großmogul Shah Jahan, welcher auch das Taj Mahal erbaut hat. Und so machen wir uns auf den Weg und schippern über den Ganges, bauen an unserer Provinz und versuchen unseren Ruhm aber auch unser Reichtum zu mehren. Und hier ist es insbesondere wichtig, wenn man das Augenmerk auf beides legt, denn … Weiterlesen →

Würfelkönig

Märchenkniffel Kniffel war der erste Gedanke, welchen ich hatte, als ich das Spiel mit meiner Tochter ausprobiert habe. Wild gewürfelt wird in jedem Fall beim Würfelkönig. Und Aufgaben müssen auch erfüllt werden, um an Siegpunkte heranzukommen. Ansonsten ist es aber dann doch ein anderes Spielgefühl, wenn auch kein schlechteres.

Istanbul – Das Würfelspiel

Würfeladaption – so muss man es machen Um es vorwegzunehmen: mein zweites Highlight auf dem Pressevent von Pegasus war Istanbul – Das Würfelspiel. Istanbul gehört zu meinen Lieblingsspielen. Ich mag es auch in den Ausprägungen mit seinen beiden Erweiterungen Mokka & Bakschisch und Brief & Siegel. Von daher konnte ich mir einfach nicht vorstellen, wie man aus diesem Spiel noch eine Würfelspieladaption machen konnte. Leider haben wir in der jüngeren Vergangenheit zu viele Adaptionen eines bestehenden Mechanismus erlebt. Also jetzt auch noch Istanbul. Und dann spiele ich das Spiel mit 0 Erwartungen und es fühlt sich richtig gut an. Wow!

Dice Forge

Wir würfeln Einen Prototypen von Dice Forge habe ich während der SPIEL 2016 in Essen sehen und spielen können. Zum Spiel von damals unterscheidet sich das kürzlich erschienene Spiel vom Spielgefühl nur in Nuancen, aber in das Material wurde noch einige Zeit gesteckt, um uns ein Spiel zu präsentieren, was angefangen von einem sehr durchdachten Inlay hin bis zu den im Mittelpunkt stehenden modularen Würfel auffällt. Das ganze sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir es bei Dice Forge in der vorliegenden Version mit einem gehobenen Familienspiel am Rande zum Kennerspiel zu tun haben; aber auch nicht mehr. Diese Rezension ist im Rahmen der Blog-Rallye für Dice Forge auf … Weiterlesen →

High Tide

Kampf um die besten Plätze am Strand Passend zur Urlaubszeit versetzt uns Queen Games mit High Tide in die Situation eines Strandurlaubes. Wer von uns hat den Kampf um die besten Plätze am Strand noch nicht erlebt. Dieser artet teilweise so aus, dass man sich im Urlaub den Wecker stellen muss, da im Laufe des Tages keine halbwegs vernünftigen Plätze oder Liegen mehr frei sind: Der Handtuchkrieg im Urlaub. Zwar nicht kriegerisch, aber intensiv geht es in dem Spiel von Dirk Henn zu. Ziel ist es, mit seiner Liege möglichst weit nach vorn an den Strand zu rutschen. Aber man sollte sich nicht zu weit wagen, denn eine plötzliche Welle kann ganz schön nass … Weiterlesen →

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